Meisten Karten verkauft - Start am 11. April

27 Lesungen beim Literarischen Frühling Waldeck-Frankenberg

Präsentation auf Schloss Waldeck: Die Organisatoren des Literarischen Frühlings (ganz links Hauptorganisatorin Christiane Kohl) stellten Programmschwerpunkte und Sponsoren vor. Foto:  Schade

Waldeck. Der Literarische Frühling hat sich zu einem hochkarätigen Literatur-Erlebnis im Norden Hessens entwickelt.

Vom 11. bis 19. April findet die vierte Auflage an vier Spielorten in Waldeck-Frankenberg statt, die nach den Worten der hauptverantwortlichen Organisatorin Christiane Kohl einzigartig unter vergleichbaren Angeboten ist: Der Literarische Frühling kommt fast ohne öffentliche Gelder aus.

Möglich wird dies durch „eine Koalition der Kreativen“, wie Christiane Kohl am Donnerstag bei der Vorstellung von Programmschwerpunkten und der Sponsoren auf Schloss Waldeck betonte. 21 Firmen und Institutionen unterstützen das Literatur-Festival finanziell oder ideell. Kohl: „Ohne diese tolle Mithilfe könnte dieses hochwertige Kulturereignis gar nicht stattfinden. Sie tragen dazu bei, die Region Waldeck-Frankenberg als dynamischen Standort für wirtschaftliche und kulturelle Aktivitäten weiter bekannt zu machen.“

Die Vertreter dieser Firmen unterstrichen beim Termin im Rittersaal des Schlosses, dass es darum geht, die Region für Bewohner wie Besucher noch attraktiver zu machen und die Region zu stärken.

Sie berichteten über ihre Gründe, sich zu engagieren. „Dieses Festival setzt der Region ein weiteres i-Tüpfelchen auf“ sagte Kerstin Lidgett von der Firma Finger-Haus. „Wir holen Menschen her, die etwas zu sagen haben“, unterstrich Dieter Ohlsen von der Frankenberger Bank. So werde unglaublich viel für die Region getan. Und Albrecht Teich von der Firma Osborn International meinte: „Hier ist ein Juwel entstanden.“

Im Rahmen des diesjährigen Festivals können nach Darstellung von Christiane Kohl gleich zwei Jubiläen gefeiert werden: Schirmherr Friedrich Christian Delius ist seit 50 Jahren Schriftsteller. Im Herbst 1965 war sein kleiner Gedichtband „Kerbholz“ erschienen. Schauspieler und Schirmherr Mario Adorf steht seit 60 Jahren auf der Bühne.

Das Interesse an den literarischen Angebot ist enorm. „77 Prozent aller Karten sind bereits verkauft“, sagte Christiane Kohl. Einige Veranstaltungen wie der Film mit Iris Berben im Frankenberger Thalia-Kino, das Lese-Dinner mit Adriana Altaras im Landhaus Bärenmühle, die Lesung mit Schauspieler Udo Samel in der Bärenmühle, die Küchenlesungen in der Sonne oder die Lesung mit Nina Haratischwili auf Schloss Friedrichstein in Bad Wildungen sind bereits ausverkauft.

• Den kompletten Spielplan des Literarischen Frühlings gibt es im Internet unter www.literarischer-fruehling.de

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