Bürgermeister gibt Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung bekannt

Neue Notunterkunft für bis zu 1000 Flüchtlinge im alten Mauserwerk Waldeck

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Die leeren Mauserhallen in Waldeck-Ost zwischen Edertal-Buhlen und Waldeck-Netze werden zur nächsten Notunterkunft im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Waldeck. Bis zu 1000 Flüchtlinge will die Stadt Waldeck nächstes Jahr in einer neuen Notunterkunft im Mauser-Komplex unterbringen. Das gab Bürgermeister Jörg Feldmann am Donnerstagabend der Stadtverordnetenversammlung im Höringhäuser Bürgerhaus bekannt.

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„Im Februar wollen wir bereit sein, die ersten 200 Menschen in Waldeck-Ost aufzunehmen“, präzisierte Feldmann. „Die Heizungsanlage wurde aus den Hallen gestohlen, Wasser- und Abwasseranschlüsse sind herzurichten“, schilderte er. Seien solche Grundbedingungen erst geschaffen, könne man die Kapazität rasch – binnen zusätzlicher vier Wochen – auf den vollen Umfang ausweiten. Alle kontaktierten, maßgeblichen Stellen gäben im Grundsatz grünes Licht für das Projekt. Völlig ausgeschlossen sei allerdings nicht, dass es noch kippt, falls bei der laufenden Prüfung ein bisher nicht in den Blick geratenes K.o.-Kriterium auftauche.

Die Entscheidung für Mauser Waldeck fiel nach dem Treffen der Bürgermeister und Landkreise mit der Landesregierung vorige Woche. Die Rathauschefs von Waldeck, Bad Wildungen, Edertal, Vöhl, Lichtenfels, Willingen und Korbach ziehen hier an einem Strang. Diese Kommunen sind in der Bewältigung der Flüchtlingsaufgabe zum „Bereich Mitte“ als einem von dreien im Kreis zusammengefasst. „Eine Frage der Kollegialität. In Wildungen leben 600 Flüchtlinge, und wir vermeiden, dass die Ense-Halle belegt wird“, sagte Feldmann.

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