Sie trinken aus den gleichen Brunnen

Wasserbeschaffungsverband Waroldern besteht seit 60 Jahren

Neun Männer stehen mit weitem Abstand vor dem Dorfgemeinschaftshaus von Ober-Waroldern. Die beiden vorne in der Mitte halten ein gebogenes Stück Wasserleitung.
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Interkommunale Zusammenarbeit seit 60 Jahren bewährt: Der neue Vorstand des Wasserbeschaffungsverbands Waroldern mit den Bürgermeistern Stefan Dittmann (Twistetal) und Jürgen Vollbracht (Waldeck).

Der Vorstand des Wasserbeschaffungsverbands (WBV) Waroldern traf sich zur ersten gemeinsamen Sitzung in der neuen Legislaturperiode im DGH Ober-Waroldern.

Twistetal/Waldeck - Der WBV ist für die Trinkwassergewinnung großer Teile der Gemeinde Twistetal und der Stadt Waldeck verantwortlich und wird daher von diesen Kommunen gemeinsam für die rund 10.000 zu versorgenden Einwohner betrieben.

Die Infrastruktur besteht aus drei Brunnen, vier Hochbehältern und einem Leitungsnetz mit einer Länge von 31 Kilometern.

Leitungen müssen erneuert werden

In der ersten gemeinsamen Sitzung wurde der Haushalt mit einem Volumen von rund 390.000 Euro für das Jahr 2021 beschlossen sowie der Jahresabschluss für das Jahr 2020 festgestellt.

Das Ing.-Büro Gröticke berichtete über aktuelle und geplante Investitionen in das Wasserversorgungsnetz, so etwa die Großbaustelle mit Leitungserneuerung von den Brunnen 1 und 3 zum Hochbehälter „Waroldern“.

Trainkwasserversorgung langfristig sichern

Allein für diese Investition sind 800.000 Euro veranschlagt worden, um auch in Zukunft eine sichere Versorgung mit qualitativ gutem Trinkwasser zu ermöglichen. „Effektivität und Nachhaltigkeit sind hierbei besonders wichtig, so dass neben der Optimierung und der Erneuerung des Leitungsnetzes auch Maßnahmen zum Wasser- und Naturschutz berücksichtigt werden“, sind sich die beiden dem Vorstand angehörenden Bürgermeister Jürgen Vollbracht und Stefan Dittmann einig.

Innerhalb der Kooperation werden Aufgabenbereiche aus Waldeck und Twistetal zusammengefasst, wobei die Stärkung der interkommunalen Wasserwirtschaft ein erklärtes Ziel ist. Der WBV hat keine Gewinnerzielungsabsicht und kann daher das Trinkwasser günstig für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stellen. Der WBV blickt auf eine fast 60-jährige Geschichte zurück.

Die Mitglieder des WBV haben beschlossen, dass auch in den kommenden Jahren verstärkt in das vorhandene Leitungsnetz investiert werden soll, um die Trinkwasserversorgung dauerhaft zu sichern.  (red)

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