Ein Zeichen der Hoffnung

Spektakulärer Lichterkorso zur Vorweihnachtszeit: „Ich bin überwältigt“

Kreativ: Beim Lichterkorso hatten die Teilnehmer Kerzen, Sterne, Lichterketten und beleuchtete Figuren wie Weihnachtsmänner und Weihnachtsbäume auf ihren Fahrzeugen.
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Kreativ: Beim Lichterkorso hatten die Teilnehmer Kerzen, Sterne, Lichterketten und beleuchtete Figuren wie Weihnachtsmänner und Weihnachtsbäume auf ihren Fahrzeugen.

Rund 30 Schlepper, Unimogs und Quads rollten im Lichterkorso durchs Obere Edertal und beleuchteten damit die Straßen in der Vorweihnachtszeit.

Allendorf/Eder – „Das war wunderschön, und das Warten hat sich gelohnt“, war von einer Passantin zu hören, als der Lichterkorso am Samstagabend (11.12.2021) nach zweieinhalb Stunden auf seiner letzten Station durch Rennertehausen gefahren war. Hier im Dorf hatten sich wie schon in Allendorf, Battenfeld und Battenberg viele Zuschauer mit Familien und ihren Kindern an einem Meer von bewegten Lichtern erfreut.

Auch die Bewohner im Battenberger Senioren-Zentrum wurden nicht vergessen. Sie konnten, soweit es ihnen möglich war, am Fenster die im Schritttempo vorbei fahrenden Fahrzeuge betrachten.

Lichterkorso zur Vorweihnachtszeit: 30 Personen nehmen teil

Um 17 Uhr war der Lichterkorso mit Organisator Matthias Kinkel an der Spitze von dessen Werkhof losgefahren. In langer Reihe fuhren mehr als 200 PS-starke und kleinere Schlepper sowie Unimogs und andere Fahrzeuge wie Quads in die abendliche Dämmerung. Alle waren liebevoll und durchaus kreativ mit LED-Beleuchtungen geschmückt: Kerzen, Sterne, Lichterketten und beleuchtete Figuren wie Weihnachtsmänner und Weihnachtsbäume erfreuten die Herzen.

Mit 30 Teilnehmern waren mehr als doppelt so viele wie bei der ersten Aktion 2020 daran beteiligt, das Motto von Matthias Kinkel umzusetzen: „Wir bringen das Licht durch die Straßen.“ Gerade jetzt in der schwierigen Zeit ein Zeichen der Hoffnung setzen und ein wenig Freude bringen, war voll aufgegangen.

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Auch Kinder schmücken ihre Mini-Schlepper zum Lichterkorso

Am Allendorfer Brunnenplatz, wo rundherum große Kerzen und Weihnachtsbäume für eine heimelige Stimmung sorgten, hatten sich viele Zuschauer angesammelt. Am Brunnenplatz und in den anderen Orten waren auch Eltern zu sehen, die den Kinderwagen ihres Nachwuchses mit Lichterketten behängt hatten. Dazu gehörten auch die kleinen Kinder-Schlepper, mit denem die Jungs ihre Runden drehten.

Früh übt sich: Auch die kleinen Kinder-Schlepper waren am Samstagabend beleuchtet.

Die Teilnehmer am Lichterkorso kamen in der Mehrzahl aus der Großgemeinde, aber einige waren auch aus anderen Orten angereist. „Wenn so eine Aktion angeboten wird, dann muss man einfach mitmachen“, sagte Andre Steuber aus dem zukünftigen Allendorfer Ortsteil Bromskirchen. Genau wie er nahmen auch zwei seiner Freunde mit ihren Schleppern und einer als Beifahrer teil. „Ich bin überwältigt über die vielen Teilnehmer, die meinem Aufruf gefolgt sind, an meinem zweiten Lichterkorso teilzunehmen“, sagte Matthias Kinkel. (Willi Arnold)

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