Welttoilettentag: Gemündener Kläranlage startet offiziell ihren Betrieb

Mit Toilette am neuen Klärbecken: (von links) Sebastian Muth (Stadtwerke Marburg), Axel Butterweck, Henry Bürgermeister (beide Leda GmbH), Christian Seydel (wks), Klärwärter Gerald Trust (Stadt Gemünden), Bürgermeister Frank Gleim und Leda-Geschäftsführer Harald Plünnecke. Foto: Daum

Gemünden. Das passte absolut ins Konzept: Am Donnerstag, dem Welttoilettentag, ist die Kläranlage in Gemünden nun auch offiziell in Betrieb gegangen.

Zur Erinnerung: Die neue Anlage, die unmittelbar neben der Firma Alpla errichtet wurde (HNA berichtete), hatte bereits am 30. Oktober den Probebetrieb aufgenommen.

Lesen Sie dazu auch:  Kläranlage Gemünden: Erneuerungsbeitrag steht fest

Seit gestern läuft sie nun auch vollautomatisch und soll in den nächsten Wochen noch optimiert werden. Verantwortlich für die Steuerung des Bau-Projektes war die Leda GmbH aus Korbach. Deren Prokurist Henry Bürgermeister übergab ihrem Auftraggeber, der Stadt Gemünden in Person von Bürgermeister Frank Gleim, bei der offiziellen Inbetriebnahme eine Toilette in den Leda-Firmenfarben - in Anlehnung an den Welttoilettentag.

„Wir sind hoch erfreut, dass es uns gelungen ist, den Bau und die Inbetriebnahme der Kläranlage im geplanten Zeitplan umzusetzen“, sagte Henry Bürgermeister. Leda-Geschäftsführer Harald Plünnecke erinnerte daran, dass der Bau der Kläranlage das erste Projekt der noch jungen Leda GmbH gewesen sei. „Alles hat problemlos geklappt. Wir haben es geschafft, dass die Anlage mehr als eine Million Euro günstiger wurde und dass die Bürger in Gemünden nun geringere Beiträge zahlen müssen. Die Anlage ist trotzdem auf dem neuesten Stand und erfüllt alle Voraussetzungen.“

Plünnecke wies auch darauf hin, dass die Leda mittlerweile das zweite Projekt in Angriff genommen habe. Seit 1. November sei man für das Betriebsmanagement der Kläranlage in der Gemeinde Edertal verantwortlich.

Gemündens Bürgermeister Frank Gleim bedankte sich bei dem Projektsteuerer sowie bei dem ausführenden Bauunternehmen wks aus Dresden, den Mitarbeitern der Stadt Gemünden und allen Akteuren, die zum Bau und zur Inbetriebnahme der 2,5 Millionen Euro teuren Kläranlage beigetragen haben.

Der Rathaus-Chef wies darauf hin, dass die letzten Arbeiten wie die Asphaltierung der Zugangsstraßen, der Abriss der alten Anlage und die Umzäunung in den kommenden Wochen noch umgesetzt werden. Er betonte, dass neben der wks auch viele regionale Unternehmen am Neubau der Kläranlage beteiligt waren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.