Wenige Frankenberger nutzen Förderung für Modernisierung

Fußgängerzone: Nach der Bestandsaufnahme haben die Planer vom Kölner Büro Cima und von Umbau-Stadt eine Version der Fußgängerzone am Computer erstellt, bei der unter anderem schon das neue Pflaster zu sehen ist. Foto:  pr

Frankenberg. Das Gesicht der Stadt wandelt sich - und die Bürger können dabei durch das Programm „Aktive Kernbereiche" mitwirken.

Bürgermeister Rüdiger Heß und Bauamtsleiter Karsten Dittmar setzen darauf, dass das Engagement noch wächst - bislang ist das Interesse nämlich verhalten. Das Frankenberger Tor ist fertig, der Bahnhofsvorplatz ebenso, auch die Anbindung in Richtung Fußgängerzone. Mit der Ederöffnung ist im Sommer begonnen worden.

Mit Hilfe von Landeszuschüssen nimmt die Stadt Geld in die Hand. Doch das allein reicht nicht: Heß hofft, dass die Hausbesitzer mitziehen und ihrerseits das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ nutzen. „Dabei geht es um mehr als nur die viel diskutierte Fußgängerzone“, sagt der Rathauschef.

An deren „große Zukunft“ glaubt er weiterhin. Doch das Programm umfasst den gesamten Altstadtkern, wozu auch die „alte“ Neustadt gehört. Heß verspricht sich viel von dem Umbauprogramm: „Wir holen die Mitte in die Kernstadt zurück.“ Dazu gehörten Ober- und Untermarkt, ebenso die Steingasse als Verbindung zur Fußgängerzone.

Gibt es bislang „nur“ das historische Rathaus und ein eher kleines gastronomisches Angebot, so soll sich das innerhalb der nächsten Jahre ändern, damit sich für Besucher der Weg durch die Fußgängerzone bis zu den beiden Märkten lohnt. Die Fußgängerzone soll schon nächstes Jahr fertig sein, ein genauer Zeitplan für die anderen Arbeiten ist noch nicht abgestimmt.

Von Mark Adel 

Wofür Privatleute Fördermittel erhalten und welche Projekte Bürgermeister Heß noch in Angriff nehmen will, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberg.

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