Das spektakuläre Naturschauspiel kann man auch in heimischen Wildgehegen erleben

Wenn der Hirsch röhrt

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Röhrender Hirsch: Viele Menschen wollen die faszinierende Hirschbrunft erleben. Nicht nur Jäger und Naturfotografen, sondern auch regelrechte Hirschfans sind im Wald unterwegs.

Frankenberg. Eines der spektakulärsten Naturschauspiele Mitteleuropas kann man derzeit erleben: Die Hirschbrunft. Es ist die Paarungszeit der größten einheimischen Wildart, des Rothirsches.

Während im Sommer die Hirsche noch in männlichen Rudeln zusammenleben und untereinander verträglich sind, trennen sie sich im Herbst.

Ende September bis Anfang Oktober beherrscht der Platzhirsch mit stattlichem, oft endenreichem Geweih sein Rudel, um sich mit den Alttieren des Rudels zu paaren. Dabei schreit der Hirsch öfter, er röhrt, um seinen Anspruch auf sein Rudel Nachdruck zu verleihen und Rivalen einzuschüchtern.

Zwar gibt es noch Rothirsche (Rotwild) in den Mittelgebirgen und sogar an der Ostsee, doch viele Gebiete in Deutschland sind heute rotwildfrei. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg hatten bereits Hessische Landgrafen den „edlen Hirsch“ bejagt. Auch heute noch zieht das Rotwild seine Fährten in zwei großen Rotwildgebieten: im Burgwald-Kellerwald und im Hessischen Rothaargebirge. Dort und in diversen Wildgehegen wie in Dodenau, Frankenberg, Willingen und im Wildpark Edersee kann man die Hirschbrunft miterleben. (zqa)

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