Acht Mitglieder aus städtischen Gremien gesucht

Wette der Landjugend: Rosenthaler Politiker sollen tanzen

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Die Aufgabe ist gestellt: Michael Lerch (rechts) präsentierte Bürgermeister Hans Waßmuth und Stadtverordnetenvorsteher Konrad Trust (links) die Wette der Landjugend. 

Rosenthal. Die Rosenthaler Landjugend hat die städtischen Gremien zu einer besonderen Wette herausgefordert.

Diese lautet: „Wetten, dass es die Stadt nicht schafft, bis zum letzten Grenzgang am 11. Oktober mindestens acht Stadtverordnete oder Magistratsmitglieder für einen gemeinsamen Tanz zu stellen?“

Diese Herausforderung war für Bürgermeister Hans Waßmuth und Stadtverordnetenvorsteher Konrad Trust überraschend gekommen. Beim Auftritt der Landjugend anlässlich der 675-Jahr-Feier hielt Rosenthals Landjugend-Vorsitzender Michael Lerch den beiden Mandatsträgern die Wetturkunde unter die Nase. Die schauten zwar etwas verdutzt, waren aber sofort bereit, die Wette einzugehen.

Wenn es gelingt, am 11. Oktober mindestens acht Mitglieder aus den städtischen Gremien zum Volkstanz zu bewegen, lassen es sich die Mitglieder der Landjugend auch nicht nehmen, im Advent einen Adventsmarktstand für den guten Zweck zu organisieren. Dessen Erlös soll dann für ein städtisches Projekt, beispielsweise einen Kinderspielplatz, verwendet werden. Sollten allerdings nicht ausreichend Tänzer zur Verfügung stehen, muss die Stadt für die Kosten der Busfahrt der Landjugend zum Hessischen Volkstanzturnier aufkommen.

Aber die Landjugend unterstützt sogar mögliche Tänzer. „Wir bieten Übungsstunden für die Akteure an“, so Lerch, „und mindestens drei der aktuellen Mandatsträger waren ja selber in der Landjugend aktiv“. Ob diese Proben dann erfolgreich waren, können alle Interessierten am Nachmittag des 11. Oktober an der Seegerteichhütte überprüfen. Nach der dritten Etappe des Grenzgangs soll der wohl einmalige Auftritt der Rosenthaler Kommunalpolitiker erfolgen. (jj)

Welchen Hintergrund die Wette der Rosenthaler Landjugend hat, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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