Wieder Gewitter im Kreis: Blitz schlägt in Wohnhaus ein

Blitz über Frankenau: Vielerorts in Waldeck-Frankenberg gab es am Dienstagnachmittag Blitze, Sturm und Regen. Foto:  Schelberg

Frankenberg. Ein heftiges Gewitter mit mächtigen Sturmböen ist am Dienstagnachmittag über Waldeck-Frankenberg gezogen.

In ein Einfamilienhaus in der Gemündener Straße in Frankenberg schlug ein Blitz ein, die Bewohner alarmierten sofort die Feuerwehr.

Die Wehren aus Frankenberg und Röddenau rückten mit 25 Feuerwehrleuten und sechs Fahrzeugen an. Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Die Bewohner hatten aber noch Glück: Der Blitz war nur in elektrische Leitungen eingeschlagen, Steckdosen wurden durch die Kraft des Blitzes aus der Wand gehauen. Auch der Putz platzte stellenweise von der Wand.

„Rauch oder Feuer waren aber nicht zu erkennen“, berichtete Wehrführer David Tschirner. Der Frankenberger Energieversorger EGF schaltete den Strom im Haus vollkommen ab, danach kontrollierte die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera nochmals auf Glutnester. Parallel wurden die Wehren auch zu Einsätzen in der Königsberger Straße in Frankenberg sowie in Röddenau und Allendorf gerufen. In Holzhausen soll ein Baum in eine Stromleitung gestürzt sein.

Auch in anderen Teilen des Landkreises wurden Feuerwehren alarmiert: So hatten vermutlich durch Blitzschläge die Brandmeldeanlagen einer Firma in Bad Arolsen und des Krankenhauses in Volkmarsen ausgelöst, umgestürzte Bäume wurden unter anderem in Rhoden, Korbach, Marienhagen, Waldeck, Mandern, Odershausen und Sehlen gemeldet. (www.112-magazin.de)

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