Schwein gehabt: Rind von Zug angefahren, aber kaum verletzt

Am Bein verletzt: Das Jungrind in der Bildmitte ist auf der Zugstrecke Usseln-Korbach durch eine Regionalbahn leicht verletzt worden. Foto:  Polizei

Willingen. Glück oder „Schwein gehabt", wie es die Polizei formulierte, hatte ein ausgebrochenes Jungrind, das an der Bahnstrecke Usseln-Korbach von einer Regionalbahn angefahren, aber nur leicht verletzt wurde.

Menschen in dem Zug kamen nicht zu Schaden.

Laut Polizei hatten am Donnerstag acht Kühe den Weidezaun nahe der Bahnstrecke bei Eimelrod niedergetrampelt und waren in Richtung der Gleise gelaufen. Ein Tier hielt sich auf den Schienen auf, als sich die Regionalbahn in Richtung Korbach näherte. Der Lokführer erkannte das Tier auf der Strecke und leitete eine Schnellbremsung ein. Kurz vor dem Rind kam der Zug zum Halten.

Das Tier wurde noch leicht berührt und an den Vorderläufen verletzt, konnte aber anschließend wie der Rest der Herde von dem Besitzer und Polizisten zurück auf die Weide gebracht werden. Der Zug setzte seine Fahrt wenige Minuten später fort.

Warum die Tiere ausgebrochen waren, ist noch ungeklärt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts des „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ eingeleitet. Noch stehe nämlich nicht fest, wie und warum die Tiere ausgebrochen sind - möglich ist auch, dass sie von jemandem aufgescheucht wurden. Der Landwirt, so der erste Eindruck der Polizei, habe nichts falsch gemacht. Die Weide sei in Ordnung gewesen, die Tiere hätten dort auch genügend Futter gehabt.

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