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Windkunst bei Immighausen zum Jubiläum der Stadt Lichtenfels eine Woche lang zu sehen

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Von: Stefanie Rösner

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Windland 50+1:  Ausstellung in Immighausen. Hier die Mitwirkenden Franziska Jakobi (links) und Eva Poroffscheck.
Windland 50+1: Die Stadt Lichtenfels und der Verein „bewegter wind“ waren zur „Kommune der Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Über das Preisgeld wird das partizipative Kunstfestival finanziert. Hier die Mitwirkenden Franziska Jakobi (links) und Eva Poroffscheck. © Stefanie Rösner

Bei Immighausen ist die partizipative Windkunst-Ausstellung „Windland 50+1“ anlässlich des Jubiläums der Stadt Lichtenfels eröffnet worden.

Lichtenfels-Immighausen – Schon von Weitem ist die Windkunst am Hamberg nahe des Klosters Schaaken ein Hingucker. Wer den Hügel oberhalb des Lichtenfelser Panorameweges bislang kaum wahrgenommen hat, kommt nun nicht umhin, die bunten Fahnen zu bestaunen, die unermüdlich im Winde wehen.

Am Sonntag ist die Mitmach-Ausstellung „Windland 50+1“ eröffnet worden, die im Zuge der Festivitäten zu 51 Jahre Stadt Lichtenfels gezeigt wird. Etliche Mitwirkende, interessierte Besucher und Vertreter der städtischen Gremien waren gekommen. Sie sogen die besondere Atmosphäre auf, die rund um die Installationen aus rund 200 Fahnen besteht.

„In den Installationen sind verschiedene Aspekte der Landschaft und des Jubiläums aufgenommen worden“, erklärte die Initiatorin und Künstlerin Reta Reinl vom Verein „bewegter wind“. Orte, Menschen und Wahrzeichen der Lichtenfelser Stadtteile lassen sich darin entdecken. Senioren und Kinder haben zudem gemeinsam Fahnen bemalt, die den Aufgang zum Berg säumen.

„Wind steht für Veränderung“

„Was ist der Einzelne in der Gemeinschaft? Was bewegt wohin?“ Mit solchen Fragen beschäftige sich diese Kunst, die es erlaube, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und „Unsichtbares sichtbar zu machen“, sagte Reta Reinl. Der Lichtenfelser Bürgermeister Henning Scheele erklärte die Relevanz der Windkunst für die Gemeinschaft in den Orten: „Wind steht für Veränderung, für Weiterentwicklung.“ Auch der Immighäuser Ortsvorsteher Axel Jakobi betonte die Bedeutung von Kunst und Kultur. „Das ist ein Teil von uns.“

Kunst beim Windkunst-Festival Windland 50+1 in Immighausen
Die Kunst ermöglicht hier neue Perspektiven. © Stefanie Rösner

Mehrere Ehrenamtliche haben bei der Aktion mitgewirkt: Uschi Müller, Barbara Schmitt, Winfried Junker-Schönfelder, Wolfgang Robbe, Gerwin Meinke, Eva Poroffscheck, Walter Heinemann, Heidi Preiss, Claudia Richter, Birgit und Frank Winckler, Alfred Schüttler, Heiner Brinckemper, Kerstin Schäfer, Britta Hartmann-Barth, Bärbel Kandziora und Renate von Wintzigerode. Dank galt auch den Grundstückseigentümern und Pächtern Dennis Schott, Michael Bergmann und Karl-Friedrich Köhler. Der SV Immighausen hatte für Verköstigung gesorgt.

Rundumblick bis in die Ferne

Weiße und farbig schimmernde Tücher bieten einen perfekten Kontrast zum hochsommerlichen Himmel, der an diesem Tag von zarten Schäfchenwolken geziert ist. Die Klänge eines Akkordeons untermalen die harmonische Stimmung. Greifvögel kreisen dazu wie zum Tanz hoch über dem Hügel, der einen Rundumblick bis in die Ferne, zum Teil bis zu den Bergen des Uplands und des Sauerlandes bietet.

Eine Woche lang sind die Installationen nun zu sehen. Wanderer, Radfahrer und alle, die Lichtenfels sowie Sonne und Schatten, Wind und Landschaft aus einer neuen Perspektive erleben wollen, können die Kunstwerke betrachten und hindurchwandeln. Am Sonntag, 28. August, findet ab 16 Uhr im Kloster Schaaken ein Abschlussfest mit Mitmach-Konzert statt, zu dem ebenfalls alle eingeladen sind. (Stefanie Rösner)

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