1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck

Zehntausende feiern Korbacher Altstadt-Kulturfest

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Lutz Benseler, Julia Janzen

Kommentare

Kinder und Erwachsene bei Spielen auf einer Wiese
Das Kinderdorf zwischen Museum und Kilianskirche war eines der neuen Angebote beim Altstadt-Kulturfest. © Artur Worobiow

Zehntausende Besucher haben in den vergangenen vier Tagen das Altstadt-Kulturfest in Korbach gefeiert. Viel Musik, unzählige Darbietungen, Kleinkunst und gastronomische Angebote lockten nach zwei Jahren Corona-Pause die Gäste an.

„Wir hatten nicht nur Hessentagswetter, sondern auch Hessentagsstimmung“, sagte Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich. „Ich habe überall gut gelaunte und fröhliche Menschen getroffen.“ Begeisterung, großartige Stimmung und eine wunderschöne Atmosphäre hätten das Fest geprägt.

Auf drei Bühnen gab es an allen Tagen bis in die späten Abendstunden Programm von Vereinen, Gruppen, heimischen Bands und Musikern. An der Festmeile säumten Stände den Weg.

Positiv bewertet auch Korbachs Ordnungsamtsleiter Carsten Vahland den Verlauf des Altstadt-Kulturfests. Besondere Vorkommnisse habe es nicht gegeben, „nach vielen Einschränkungen“ in den vergangenen Jahren hätte das Feiern im Vordergrund gestanden. Es sei „ein schönes Fest mit vielen Gästen“ gewesen, so Vahland. Das Sicherheitskonzept hätte funktioniert, die Erwartungen insgesamt seien erfüllt worden. Vahland, der zugleich Stadtbrandinspektor ist, meldete auch aus Sicht der Feuerwehr einen ruhigen Verlauf.

„Fest mit vielen gut gelaunten Menschen“

Auch neue Elemente wie das Kinderdorf und die Bühne an der Musikschule seien gut angenommen worden, bilanziert Ute Jennemann, Leiterin des Kulturamts der Stadt. Das AKF sei „ein Fest mit vielen gut gelaunten Menschen gewesen“.

Nachgearbeitet werde die Situation an der Lengefelder Straße: Dort sei eine „Lücke“ entstanden, wie Vahland sagt. Die Anbindung zur Musikschule solle künftig verbessert werden. Da die Straße im Fall der Fälle auch als Rettungsweg genutzt werden müsse, sei nicht viel Platz gewesen für Händler, sagt Jennemann. Der Abschnitt sei schwierig zu füllen gewesen.

Carsten Vahland dankte allen Anwohnern, die großes Verständnis hätten, dass es bei einem solchen Fest auch mal lauter werden könne und Dreck hinterlassen werde. Nur gemeinsam könne man ein solches Fest ermöglichen, so Vahland. jj/lb

Auch interessant

Kommentare