Befristetes Erstaufnahmelager

Zeltstadt für 500 Flüchtlinge in Marburg

Marburg. Weil die hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen völlig überfüllt ist, errichtet die Stadt Marburg eine Zeltstadt für 500 Flüchtlinge auf dem alten Sportplatz an der Umgehungsstraße in Marburg-Cappel.

Es handelt sich dabei um eine befristete Erstaufnahme, um den aktuellen Engpass in Hessen zu überbrücken.

Bis zum Herbst sollen die Flüchtlinge in festen Unterkünften untergebracht werden. Die ersten Asylbewerber werden am Montag erwartet. Sie werden in vier großen Zelten untergebracht. Dazu wird es ein Verpflegungszelt sowie Container mit Duschen und Toiletten geben.

Das Land hatte die Stadt Marburg dringend um kurzfristige Hilfe gebeten. „Das ist eine Übergangslösung“, sagte Regierungspräsident Lars Witteck. Sobald die Unterkünfte in den geplanten Außenstellen in Büdingen und an anderen Orten fertiggestellt sind, ziehen die Bewohner dorthin um.

Wie sich die Situation in der Aufnahmestelle in Gießen inzwischen entwickelt hat, welche Sicherheitsmaßnahmen in Marburg ergriffen werden und woher die Flüchtlinge stammen, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (zgc)

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