Parlament der Wohrastadt hat bereits zugestimmt

Ziel: Gemeinsame Wasserversorgung für Haina und Gemünden

Gemünden/Haina. Gemünden und Haina planen, künftig die Trinkwasserversorgung gemeinsam zu sichern. Das Parlament Gemünden hat zugestimmt. Nun fehlt noch der Beschluss der Hainaer.

Die Stadt Gemünden und die Gemeinde Haina sollen in Zukunft eine gemeinsame Wasserversorgung mit einheitlichen Wassergebühren haben. Nachdem im Dezember bereits der Wasserleitungszweckverband Gemünden-Bunstruth einer entsprechenden Satzungsänderung zugestimmt hatte (wir berichteten), votierten nun auch die Gemündener Parlamentarier mit großer Mehrheit für diese Reform, die bereits seit vielen Jahren diskutiert wird. Der Ball liegt nun im Spielfeld der Hainaer, deren Parlament ebenfalls noch zustimmen muss.

Bereits vor der Abstimmung war klar, dass das Gemündener Parlament zustimmen würde: „Viele Jahre reden wir nun schon über die Umorganisation. Das ist die richtige Form und ein richtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg“, sagte Bürgermeister Frank Gleim. 

„Wenn nicht jetzt, dann nie wieder“, erklärte Hans-Hermann Faust (Bürgerliste) in Anspielung auf das berühmte Höhner-Lied. 

„Auch wenn man mit ein paar Punkten unzufrieden sein mag, etwa bei der Fremdvergabe und der Zusammensetzung des Verbands, ist es der richtige Weg“, erklärte Katharina Tils (CDU).

 „Es ist ein wichtiges Zeichen, das interkommunale Zusammenarbeit funktionieren kann“, sagte Heinz-Jürgen Hammer (SPD).

Rubriklistenbild: © dpa

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