Politisches und gemeinnütziges Wirken

Faktencheck zur Kommunalwahl: Kandidat Tyche Feddersen

Tyche Feddersen (links) beim Staatsbesuch 2018 in Bierstonas mit dem damaligen Premierminister von Litauen, Aldirdas Buteviius (Mitte).
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Tyche Feddersen (links) beim Staatsbesuch 2018 in Bierstonas mit dem damaligen Premierminister von Litauen, Aldirdas Buteviius (Mitte).

Klare, markante Worte. Eindeutige Haltung. Tyche Feddersen ist im Gespräch. Zeit, den parteilosen Kandidaten auf Liste 1, Platz 114, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wer ist der Mann, der seine politische Meinung ohne Scheu auch auf den Marktplatz trägt? „Wer Tyche kennt, weiß dass er Klartext redet“, so Axel Krüer, Chef der aktiven Bürger. Kai Schumacher von den FW nennt ihn kollegial „Das Nordlicht“. Für Henrik Ludwig, SPD, ist Feddersen ein aufrechter Demokrat, durch und durch. Man kennt sich persönlich und tauscht sich politisch aus.

Schon in jungen Jahren interessiert sich Feddersen für die Politik. Ein Leichtes, denn sein Vater ist über 40 Jahre CDU-Mitglied. „Beim Abendessen wurde das analysiert, was am Tag passiert ist“, sagt er. Mit den Jahren wuchs die Erfahrung, und bald bildeten Vater und Sohn ein starkes Team.

Der Einsatz lohnte sich: Über die Freundschaft von Hans Peter Feddersen zum litauischen Botschafter in Berlin schuf das Duo die Grundlage für den Bau eines Conti-Werkes in Kaunas in Litauen. 95 Millionen Euro investierte Conti in Kaunas, 1.000 Arbeitsplätze wurden geschaffen (Quelle: Continental AG).

Tyche Feddersen beim Staatsbesuch 2018, auf dem Berg der Kreuze, einem litauischen Nationalheiligtum.

2012 wird Feddersen für seinen Einsatz die Ehrenbürgerschaft in Litauen verliehen. In Zusammenarbeit mit der deutschen Kriegsgräberfürsorge unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern, im Tode sind alle gleich“ kümmern sich Vater und Sohn mit der Jugend der EU um die Gangbarmachung der Soldatenfriedhöfe. Seit 1998 sind sie geladene Staatsgäste beim Stadtfest Bierstonas.

Zurück nach Korbach. Seit 1999 betreibt der gebürtige Friese, der sein Herz in und an Korbach verloren hat, erfolgreich seine Praxis für Logopädie. Im Krankenhaus betreut er Patienten im Konsil mit den fachärztlichen Abteilungen. Seine fachliche Kompetenz und persönliche Art wird von den Patienten und ärztlichen Kollegen geschätzt.

Tyche Feddersen ist verheiratet, hat zwei Kinder, und der quirlige Familienhund sorgt für viele Spaziergänge und Kurzweil. Einmal die Woche liefert er sich gerne ein „Duell“ mit seinen Kameraden: Feddersen ist Mitglied im Schützenverein Höringhausen.

Auf die Frage, ob er die Küste vermisst, antwortet er: „Das Waldecker Land ist das schönste Binnenland, was ich mir vorstellen kann. Korbach ist eine tolle Stadt und mir seit nunmehr 24 Jahren, die ich hier lebe und praktiziere, eine neue, liebgewonnene Heimat geworden!“ Das hat er dann auch mit seinem Engagement im Wahlkampf unter Beweis gestellt. Feddersen zögerte nicht, Dinge direkt anzusprechen und seine Meinung klar zu formulieren. „So mog wie dat!“ sagt Feddersen, einen typisch norddeutschen Spruch zitierend. Was so viel für ihn bedeutet, als dass man zu dem steht, was man sagt. Auch wenn es dadurch mal zu Auseinandersetzungen mit dem Gegenüber kommt. „In jedem Parlament steht ein Rednerpult“, sagt Feddersen. „Das steht ja da, damit man seinen Mund aufmacht und diskutiert. Und nicht, damit keiner was sagt“, erklärt er seine politische Anschauung.

Feddersen hat etwas zu sagen, und die Korbacher/innen hören ihm auch zu, wie eine beeindruckende Bilanz auf den Social Media-Plattformen zu seinem Wahlkampf belegt: 15,6 % aller Likes für die Kandidaten der Liste 1, CDU, fallen ihm zu. 92 % der Kommentare gelten Tyche Feddersen. Dabei nicht ein einziger negativer. Und 45 mal mehr Likes bekommt Feddersen, der auf Platz 14 steht, als Carola Iske-Krebs, die auf Platz 2 steht. 6 % der gesamten Likes, die alle Kandidaten aller Parteien in Korbach zusammen erhalten haben, gelten der Einzelperson Tyche Feddersen. Gäbe es eine Internetwahl, hätte er damit die 5 % Hürde ganz alleine genommen.

Und von allen positiven Kommentaren, die für alle Kandidaten aller Parteien abgegeben wurden, entfallen 57 % auf Feddersen. Das hat es zur Kommunalwahl in Korbach noch nie gegeben. Natürlich bedeuten diese Zahlen nicht, dass Tyche Feddersen auch tatsächlich die erforderlichen Stimmen auf den Wahlzetteln bekommt. Denn nur die zählen ja. Viele Korbacher/innen haben auf den Social Media-Plattformen schon jetzt mehr als deutlich gemacht, dass sie sich genau das wünschen und Tyche Feddersen ins Stadtparlament einzieht.

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