Zwei Pferde machten Bundesstraße 253 an der Sackpfeife unsicher

Biedenkopf. Zwei entlaufene Schimmel haben in der Nacht zum Samstag, 28. Januar, für einen mehrstündigen Polizeieinsatz gesorgt.

Zwei Schimmel unterwegs in tiefschwarzer Nacht - Was klingt wie ein Romanbeginn, beschreibt einen Polizeieinsatz am Wochenende an der Bundestraße 253. Dort versuchten die Beamten mehrere Stunden zwei äußerst störrische Pferde einzufangen und in Sicherheit zu bringen, teilt die Polizei mit.

Als eine Autofahrerin in der Nacht zum Samstag, 28. Januar, um etwa 0.45 Uhr auf der Kuppe der Bundesstraße 253 an der Zufahrt zur Sackpfeife gleich zwei weiße Pferde der Polizei meldet, ist schnelles Handeln gefragt.

Zunächst versuchte die Polizei, die Schimmel einzufangen. Die ließen sich allerdings nicht mit guten Worten locken und liefen ungerührt die Bundesstraße mal runter und mal wieder rauf. Die Streife wusste sich aber zu helfen. Letztlich gelang es, die Tiere mit einem Lasso zumindest einzufangen und zu sichern.

Doch die Beamten standen vor einem weiteren Problem: Die Suche nach der Besitzerin gestaltete sich schwierig. Die Spuren in Form der verlorenen Pferdeäpfel wiesen den Beamten zwar den Weg, die Pferdebesitzerin aus Dexbach war telefonisch allerdings nicht erreichbar.

Von einer Streife schließlich geweckt, war zu allem Unglück auch ihr Pferdeanhänger nicht nutzbar, weil er mit Stroh und Heu beladen war. In einen fremden, geliehenen Hänger wollten die Tiere nicht einsteigen. Nichts konnte die Tiere in den Anhänger bewegen. Es blieb keine Wahl, so die Presseerklärung der Polizei: Die Beamten packten kurzerhand mit an und man entlud die gut zwei Kubikmeter Stroh und Heu.

Dieses gewohnte Transportmittel akzeptierten die beiden Vierbeiner dann anstandslos, sodass die Gefahr schließlich um 04.40 Uhr beseitigt war. Bilanz der Polizei: „Kein tierisches Vergnügen, aber eine erfolgreiche Gefahrenabwehr“.

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