Kreissparkasse spendete 5000 Euro für das Familienzentrum und die Elternschule

Das Geld hilft den Kindern

Sie bauen Steinchen für Steinchen ein großes buntes Angebot zusammen: Das Familienzentrum und die Elternschule Schwalm-Eder sind seit 15 Jahren wichtige Ansprechpartner für Eltern. Jetzt erhielten sie 5000 Euro von der Kreissparkasse. Von links Landrat Winfried Becker, Thomas Gille von der KSK und Elke Ritz, Inge Koch und Martina Theis von der Elternschule. Foto:  Brandau

Schwalm-Eder. Die Begeisterung über den finanziellen Zuschuss war so groß, dass Thomas Gille gar nicht anders konnte, als sich mit zu freuen: Der Sparkassendirektor der Kreissparkasse Schwalm-Eder überbrachte dem Familienzentrum und Elternschule des Landkreises eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

Das Geld soll nun die vielen Angebote zu gute kommen, die das Familienzentrum den Eltern und Kinder in der Region macht. Vor allem aber soll es das Projekt „wellcome“ unterstützen, das seit vorigem Herbst Familien mit ganz praktischer Alltagshilfe nach der Geburt eines Kinders unterstützt.

Das Land Hessen hatte bei der Gründung im Oktober eine Anschubfinanzierung gegeben, sich dann aber weitgehend aus der finanziellen Verantwortung herausgezogen. Damit lag die Frage, woher denn das Geld kommen soll, beim Familienzentrum selbst, sagen Gründerin Inge Koch, Leiterin Martina Theis und Schatzmeisterin Elke Ritz. Kein Wunder also, dass die Spende so gut ankam. Denn das neue Wellcome-Angebot, das junge Familien nach der Geburt eines Kindes unterstützt, wird sehr gut angenommen, berichtet Inge Koch.

Zehn Wellcome-Engel

Zehn Frauen aus dem Landkreis hatten sich schon kurz nach der Gründung gemeldet, die als so genannte Wellcome-Engel ehrenamtlich arbeiten wollen. Ihr Ziel ist es, junge Väter und Mütter bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes zu entlasten, indem sie ihnen im Alltag zur Hand gehen, das Kind betreuen oder auch mit zum Arzt gehen. „Das ist ein passgenau gestricktes Angebot, das die Bedürfnisse von jungen Familien erkennt und auf sie eingeht“, lobt Landrat Winfried Becker, der die Patenschaft übers Angebot übernommen hat.

Das ist eingebettet ins feste kreisweite Netzwerk, an dem die Elternschule seit ihrer Gründung vor 15 Jahren beständig knüpft und das sie immer erweitert.

Alle Angebote haben einen gemeinsamen Nenner: Sie sind absolut niedrigschwellig, können also von Eltern aus der ganzen Region jederzeit genutzt werden, ohne das sie über Hürden oder Hemmnisse stolpern würden.

Das alles kommt in der Region gut an. So gut, dass es Anfragen aus Gudensberg, Fritzlar und Borken gibt, ob man denn dort nicht auch ein solches Café Klapperstorch ein richten könne, wie es bereits im Homberger Familienzentrum existiert.

Im Klapperstorch können sich Eltern ganz zwanglos kennenlernen, treffen, austauschen. Eine solche im Wortsinne familiäre Anlaufstelle wäre auch in vielen anderen Städten höchst willkommen.

Vom ersten Tag an

Das Familienzentrum und die Elternschule wollen Mütter, Väter und Kinder auf ihrem Weg als Familie informieren, beraten und begleiten. Und das nicht erst ab der Schulzeit, sondern vom ersten Tag an. Dafür sind Zuschüsse und Spenden, wie sie jetzt von der Kreissparkasse flossen, höchst willkommen,

Von Claudia Brandau

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