Fritzlar hat einen neuen Bürgermeister: Hartmut Spogat folgt auf Karl-Wilhelm Lange

Erhobene Finger: Seinen Amtseid legte Fritzlars neuer Bürgermeister Hartmut Spogat während einer feierlichen Stadtverordnetensitzung vor rund 350 Gästen in der Stadthalle ab.

Fritzar. Fingerspitzengefühl, ein glückliches Händchen, Standfestigkeit, Elan, Kraft, frische Ideen: All das und mehr wurde Hartmut Spogat in den vergangenen Wochen gewünscht.

Und auch am Sonntag während seiner feierlichen Amtseinführung in der Fritzlarer Stadthalle gab es jede Menge gute Wünsche für den neuen Fritzlarer Bürgermeister.

Der versprach Mut zur Verantwortung zu haben und bat zugleich darum, dass man ihm Zeit für die Einarbeitung geben möge. Klar sei aber, dass seine Aussagen aus dem Wahlkampf bestand hätten. „Ich bitte sie, wo immer sie können, unterstützen sie mich“, sagte Spogat.

Der Amtsantritt Spogats war zugleich auch der Abschied von Karl-Wilhelm Lange. Er war 18 Jahre der Bürgermeister Fritzlars und verabschiedete sich in den Ruhestand. Beifall gab es für Lange gleich mehrfach. Nach seiner Abschiedsrede und nachdem der Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Dippolter einige Stationen aus dessen Amtszeit aufzählte. Er habe mit seiner Politik ein gutes Klima geschaffen, sagte Dippolter. „Du hast die Stadt weit voran gebracht.“

Er habe seine Vorstellungen und Visionen fast vollständig umgesetzt, sagte Lange. „Mehr kann man nicht erwarten“, sagte er und bedankte sich auch bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. „Es wurde auf allen Ebenen eine herausragende Arbeit geleistet.“ Er ei sich sicher, dass Spogat die positive Entwicklung der Stadt fortsetzen werde, so Lange und er sagte schließlich mit einem Lächeln, dass er jetzt nichts mehr zu melden habe.

Während für Spogat nun die Arbeit zum Wohle der Stadt beginnt, wird Familie Lange wohl viel auf Reisen sein. Zumindest, wenn sie die Reisegutscheine, die sie von einigen Gratulanten aus Politik und Wirtschaft bekommen haben, einlösen.

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