Krone-Rettung: Umsetzung könnte Problem sein

Altenhof: „Idee ist grundsätzlich gut“

Jürgen

Homberg. Die Idee, dass Handwerker ihre Arbeitskraft in die Sanierung des ehemaligen Gasthauses Krone stecken und im Gegenzug Geschäftsanteile erhalten, findet Jürgen Altenhof, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder grundsätzlich gut.

Damit stärkt Altenhof Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz den Rücken, der unter anderem diese Alternative für die Rettung der Krone ins Spiel gebracht hatte.

Auf ihre Kosten kommen

Demnach würde die Stadt die Krone kaufen, und Handwerker helfen mit ihrer Arbeitskraft bei der Sanierung. Ist die Krone erstmal saniert und wird dann ein Pächter gefunden, würden die Handwerker nach und nach auf ihre Kosten kommen (wir berichteten).

Allerdings geht Altenhof davon aus, dass die Umsetzung dieser Idee schwierig werden könnte. Diese Idee komme vermutlich nur für größere Betriebe in Frage. Und davon gebe es in Homberg nicht so viele, die für die betreffenden Gewerke aktiv werden könnten.

Zu unsicher

Für kleine Betriebe sei ein solches Projekt eher nicht zu leisten, da es zu unsicher sei, wann es zu einer Ausschüttung komme. „Sie müssten dann gegebenenfalls langfristig in Vorleistung treten“, erklärt Altenhof.

Besser gefalle ihm die Idee, einen Investor für die Krone zu suchen. Diese Suche könne vielleicht jetzt besser gelingen. „Die Karten sind neu gemischt. Es gibt einen neuen Bürgemeister und neue Ideen“, sagt Altenhof im HNA-Gespräch. (may)

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