Ohne ihn bleibt´s kalt

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Arno Hucke

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sorgen dafür, dass jederzeit Wasser aus dem Wasserhahn läuft und es in unseren Wohnungen und Häusern auch in der kalten Jahreszeit angenehm warm ist.

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Darüber hinaus sind die Anlagemechaniker gefragte Experten, wenn es um hochmoderne Systeme in den Bereichen Umweltschutz und Energieeinsparung geht. Wir sprachen mit dem Innungsobermeister Arno Hucke über einen abwechslungsreichen und technisch anspruchsvollen Beruf mit Zukunft:

1. Welche Ausbildungsberufe gibt es? Wo liegen in der Ausbildung die Schwerpunkte? 

Der Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist vielfältig. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen „Sanitäre Installationen“ und „Sanitäre Anlagen“, wie zum Beispiel Bäder. Bei der Heizungstechnik geht es insbesondere um regenerative Energien und Hybridtechnik, also Wärmepumpen im Mix mit fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Holz. Des Weiteren spielen die Themen Nachhaltigkeit, Verbrauch, schonender Umgang mit Ressourcen sowie Ökologie und Umweltbewusstsein in der Ausbildung eine große Rolle.

2. Welche Voraussetzungen/Interessen sind für diesen Beruf wichtig?

Voraussetzung für eine Ausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist eine schulische Ausbildung im Realschulzweig, aber auch einer „guter“ Hauptschüler hat bei uns seine Chancen. Zur Erklärung: Unser Berufsbild ist technisch sehr anspruchsvoll und beinhaltet neben Wasser, Gas, Öl und Sonnenenergie auch einen sehr großen Anteil Elektronik.

3. Wie sind die Zukunftsaussichten? Warum lohnt sich eine Ausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik für junge Menschen?

Die Zukunftsaussichten sind besser denn je. Im Zeitalter von „Fachkräftemangel“ wird händeringend um eine bessere und vielseitigere Ausbildung gerungen. Ausbildungsplätze sind genügend vorhanden. Die Sanitär- und Heizungsklimatechnik ist ein Beruf mit wachsender Zukunft. Allein die Anstrengungen, das Klimaziel zu erreichen, stellen sehr hohe Anforderungen an unsere Ausbildung und die ausbildenden Betriebe und Schulen. Beim Abschluss der Lehre und Erhalt des Gesellenbriefes ist eine Festeinstellung zu 95 bis 99 Prozent garantiert.

4. Warum sollte man einen Handwerksbetrieb beauftragen?

Das Beauftragen eines Handwerksbetriebes hat folgende Vorteile: Keine Schwarzarbeit (die ja verboten ist) oder Nachbarschaftsleistung. Volle Gewährleistung in Material und Arbeitsleistung sowie fachkundiges und geschultes Personal. Ganz wichtig: Qualifizierte und stetig weiter gebildete Monteure vor Ort mit guten bis sehr guten Kenntnissen. Darüber hinaus zeichnen Kompetenz und langjährige Erfahrung einen Handwerksbetrieb aus. Und zu guter Letzt sind unsere Betriebe im Zusammenschluss von Innungen und Institutionen gut organisiert. (zmh)

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