Assa-von-Kram-Haus schließt: Pläne für betreutes Wohnen

Hülsa. Das Tagungshaus der Bundeswehr, das Assa-von- Kram-Haus in Hülsa, wird zum Ende des Jahres seinen Betrieb einstellen.

Für das Rüstzeithaus gibt es bereits Interessenten aus Nordrhein-Westfalen, die dort eine Einrichtung für betreutes Wohnen für Senioren schaffen wollen, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz am Montag in der Bauausschussitzung. Es sollen bis zu 40 Wohneinheiten entstehen. Das Personal (neun Mitarbeiter) soll übernommen werden. Der Bauausschuss stimmte der Nutzungsänderung in ein Sondergebiet „Betreutes Wohnen“ einstimmig zu.

Zudem wurden die Bedenken von Dietmar Groß (FWG) ausgeräumt, dass die Investoren die Unterbringung von Asylbewerbern planen könnten. Dafür sei das Gebäude ungeeignet und die Unterbringung von vielen Flüchtlingen in Hülsa, wo bereits Asylbewerber leben, würde der dörflichen Struktur schaden, war man sich einig. „Das Verhältnis wäre nicht mehr ausgewogen“, so Ritz. Die Entscheidung über die Nutzungsänderung treffen am Donnerstag die Stadtverordneten.

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