Ideenküche: Rezepte für die Zukunft

Homberg plant für die nächsten Wochen kulinarisch-kreative Projekte

Viel vor haben Stadtmarketingverein und Stadt Homberg in den nächsten Wochen auf dem Homberger Marktplatz und vor der evangelischen Stadtkirche. Archiv
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Viel vor haben Stadtmarketingverein und Stadt Homberg in den nächsten Wochen auf dem Homberger Marktplatz und vor der evangelischen Stadtkirche.

In Homberg kann man auf den Geschmack kommen: Unter dem Motto „Ideenküche: Rezepte für die Zukunft“ sollen Kulinarik und Kreativität für neue Impulse in der Homberger Innenstadt sorgen.

Homberg – Zu diesem Zweck werden drei Formate, die sich rund um das Thema „Kochen“ drehen, miteinander kombiniert. Die „Marktküche“ transportiere die Projektbotschaft in die Öffentlichkeit, „Pop-up-Küchen“ sollen für neue Betriebsamkeit in leerstehenden Ladenlokalen sorgen. Ein weiteres Projekt sind die „Kulturhäppchen“, sie sollen Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffende anregen, kreativ zu kooperieren.

Initiatoren des Projektes sind die Stadt Homberg und der Stadtmarketingverein. Doch schlussendlich stehe ein Netzwerk aus Einzelhändlern, Gastronomen, Kulturschaffenden und Hauseigentümern dafür, dass die „Ideenküche“ umgesetzt werden könne, erklären Stadt und Stadtmarketingverein. Die Projekte:

Marktküche

Von Juli bis September soll anlässlich des Homberger Wochenmarktes zu sechs Terminen eine „Marktküche“ errichtet werden. Mit dabei sein soll jeweils ein regionaler Gastronom. Ziel sei es, das Interesse an der regionalen Küche und dem gemeinsamen Kochen zu aktivieren. Gleichzeitig solle dadurch das Projekt „Ideenküche-Rezepte für die Zukunft“ unterstützt werden.

„Miterleben, wie leckere Speisen vor Ort zubereitet werden. Diese in Foodlounges direkt gemeinsam essen oder mit nach Hause nehmen“, das erwarte die Besucher an sechs Donnerstagen von 16 bis 19 Uhr. Jeder Gastronom wähle sein eigenes Thema aus. Die genauen Termine sollen noch veröffentlicht werden. Die „Foodlounges“ entstehen dann auf dem Kirchplatz und hinter dem Brunnen „Pferdetränke“.

Pop-up-Küche

Ein kreativer Umgang mit Ladenleerständen soll einen neuen Bezug zur Homberger Innenstadt schaffen. An mehreren Tagen (mindestens acht Termine) soll in leerstehenden Geschäftsräumen Kochen und Essen für ganz unterschiedliche Personengruppen ermöglicht werden – in der sogenannten „Pop-up-Küche“.

Kulturhäppchen

Und so soll es funktionieren: In Kleingruppen, deren Größe auf die jeweiligen Coronaregeln angepasst würde, sollen die Teilnehmenden ein 5-Gänge-Menü genießen, das von regionalen Gastronomen zubereitet, aber an ganz anderen Orten (zum Beispiel in Modehäusern und Fotostudios, in Museen und im Rathaus) serviert wird. Nach jedem Gang werden die Kleingruppen dann die Lokalität wechseln.

Die Hoffnung der Veranstalter: „So entsteht einerseits ein neues Netzwerk innerstädtischer Akteure und andererseits lernen die Besucher den Einzelhandel und kulturelle Einrichtungen auf ganz andere Art und Weise kennen.“

Für alle Veranstaltungen gelten dann die jeweils aktuellen Coronaregeln. „Auf das Tragen von Mundschutz, sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ist zu achten“, teilen die Veranstalter mit. (may)

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