Musikschutzgebiet und Anorak 21 laden zu Konzert mit drei Bands in Krachgarten ein

Aufwärmphase beginnt

Aufwärmphase für das Musikschutzgebiet: Los geht es mit einem Konzert im Krachgarten. Unser Bild zeigt die Band Untertagen, die schon beim Festival auftraten. Foto: Archiv

Falkenberg/Hombergshausen. Die Aufwärmphase für das Musikschutzgebiet beginnt: Mit einem Konzert soll die Vorfreude gesteigert werden. Am Samstag, 21. Februar, sorgen Waldo The Funk, Isolation Berlin und Lampe für Festivalatmosphäre im Krachgarten (Falkenberg).

Zusammen mit anorak21 veranstaltet der Musikschutzgebiet-Verein einen Konzertabend. In der ehemaligen Jugendherberge am Mosenberg stehen Waldo The Funk, Isolation Berlin und Lampe als genreübergreifende Mischung für den Ansatz des Musikschutzgebiets und für die Konzertbesucher auf der Bühne. Einlass ist ab 20 Uhr, die Konzerte beginnen um 21 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro und Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.

Die drei Acts stimmen die Besucher schon mal auf das Festival vom 5. bis 7. Juni auf dem Grünhof nahe Homberg ein.

Waldo The Funk untermauert Rap und Beats dankenswerterweise staubig und unpeinlich.

Bei Isolation Berlin denkt man an Montagsdepression nach einer durchzechten Nacht in der Schrippenstadt, heißt es in der Pressemitteilung. Fakt: das ist Protopop, der keinesfalls so traurig ist, wie der Name vermuten lässt.

Lampe steht für das musikalische Motto „Licht aus. Lampe an.“ Lampe sind der Sänger und Gitarrist Tilman Claas, am Bass Julian Heyden, am Schlagzeug Frederic Michel und an den Synthies Philipp Schlotter. Wenige Auftritte in der jungen Bandvita und noch ohne öffentliche Releases gilt Lampe schon jetzt als Geheimtipp.

Die Musik ist Rock’n’Roll Attitüde im klassischen Sinne, es werden alle Konventionen verworfen. Groovige Popdrums, 70er- Jahre Keyboards, smoother Bass und Powerchords aus der Gitarre verbrüdern sich und transformieren den Powerpop geprägten Sound in die Moderne. • Das Musikschutzgebiet ist ein dreitägiges Open-Air-Festival bei Hombergshausen. Durch einen modernen Mix aus Newcomern und etablierten Acts verschiedener Musikrichtungen hat sich das Musikschutzgebiet in der deutschen Festivallandschaft etabliert.

• Hinter anorak21 stehen Menschen, die Jugendliche dabei begleiten mit „geradem Rücken“ erwachsen zu werden. Kreativität und Selbstwertgefühl von Jugendlichen soll geweckt und gefördert werden. Mit diesem Ziel lebt der Verein auf einem Gelände – der ehemaligen Jugendherberge am Mosenberg. Anorak ist in einer ländlichen und strukturschwachen Region aktiv. Für die „Jugendlichen vom Dorf“, die von Politik und Kirche viel zu oft vergessen werden, schlägt ihr Herz, teilt der Verein mit. Neben dem Angebot eines Jugendzentrums finden in einem Club, dem Krachgarten, Konzerte und Veranstaltungen unterschiedlicher Art statt.

Vor allem regionale Nachwuchsbands und Leute, die Lust haben sich kulturell und sozial zu engagieren, sind gern gesehene Gäste und eingeladen die Projekte mitzugestalten.

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