Neuentaler Feuerwehren sind jetzt auch für Katastrophenschutz gut gerüstet

Auto für besondere Fälle

Stehen ihren Mann auch im Katastrophenschutz: Für zehnjährige Tätigkeit im Katastrophenschutz wurden Feuerwehrleute aus Neuental ausgezeichnet.

Schlierbach. Die Neuentaler Feuerwehren sind jetzt auch für Einsätze im Katastrophenschutz bestens ausgestattet. Sie erhielten in Schlierbach ein Löschfahrzeug, das auch für technische Hilfeleistungen gerüstet ist.

Das neue Auto hat es in sich, das ist schon von außen zu erkennen. Mit besonders breiten Reifen erreicht die Feuerwehr auch bei unwegsamem Gelände den Einsatzort.

„Einsätze bei Stürmen und Hochwasser nehmen auch bei uns zu“, sagt Kreisbrandmeister Bernd Stirn. Technische Hilfe spiele mittlerweile eine größere Rolle als das Löschen von Bränden.

260 000 Euro kostete das Gerät, davon zahlte die Gemeinde 103 000 Euro. Dazu bekam die Feuerwehr noch ein Kleinfahrzeug für 30 000 Euro, das sie aus der Prämie beglich, die das Land für den Zusammenschluss der Wehren Römersberg und Waltersbrück zahlte.

Führerschein für Fahrzeug

Zehn Feuerwehrleute besitzen nun auch den Führerschein für das Fahrzeug. Mit der üblichen Berechtigung darf man es nicht lenken. Einige haben den Führerschein eigens dafür gemacht.

Weiterbildung spiele bei der Feuerwehr eine immer größere Rolle, sagte Vizelandrat Winfried Becker. Die Anschaffung dieser teuren Fahrzeuge sei für die Kommunen eine große Anstrengung, aber die Investitionen dienten dem Schutz der Menschen. Neun Personen haben in dem Wagen Platz. Er fasst 12 000 Liter Wasser. Die Gemeinde Neuental hatte ein solches Gefährt bislang noch nicht; nun steht es im Schlierbacher Feuerwehrhaus. Dort wurde die Neuanschaffung gebührend gefeiert, und dazu spielten die Schwalmtaler Musikanten auf. Die Kreissparkasse spendierte zwei mobile Rauchverschlüsse.

Die Feier war auch Anlass, Feuerwehrleute für den zehn-jährigen Einsatz im Katastrophenschutz auszuzeichnen. Sie bekamen die bronzene Katastrophenschutz-Medaille: Jens und Marco Bruchhäuser, Norbert Busch, Marco Franz, Philipp Göbert, Martin Hoffmann,Volker Hooß, Manfred Horn, Björn Käsinger, Horst Kramer, Olaf Krey, Stefan Maikranz, René Metz, Jan Meyer, Jens Nickel, Sören Sandner, Alexander Schrammel, Joachim Schröder, Benjamin Schulte, Hartmut Schulze, Martin Strube, Stefan Waßmuth und Michael Zeiß. (zty)

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