Zwischen Neuental und Schwalmstadt

A49: Ab Sommer soll laut Ministerium weitergebaut werden

Schwalm-Eder. Die Chancen auf den Weiterbau der A49 bereits ab Sommer stehen gut - das teilte das Bundesverkehrsministerium in Berlin auf HNA-Anfrage mit.

Damit bestätigte das Ministerium eine Aussage von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Der hatte vor kurzem im Landtag gesagt: Er sei sehr zuversichtlich, dass es im Sommer die Baufreigabe gebe. Die Anbindung müsse gebaut werden, so Bouffier.

Bisher war die Finanzierung des Weiterbaus unklar. Michael Bußer, Sprecher der Landesregierung sagte auf HNA-Anfrage, vom Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) gebe es eine Zusicherung für die Anbindung des Abschnitts - dafür soll Geld zur Verfügung gestellt werden. Woher das Geld kommt und wie hoch die Summe ist, konnten weder die hessischen Behörden noch das Verkehrsministerium in Berlin beantworten. Auch das genaue Datum steht noch nicht fest.

Bisher sind 73 Millionen für den Abschnitt mit den Namen VKE20 (Verkehrskosteneinheit) freigebenen, die für den Bau des Frankenhainer Tunnels, zwei Brücken, weitere Bauvorhaben sowie zwei Kilometer Straße vorgesehen sind, wie Hessen Mobil mitteilte. Neun Kilometer Straße müssten noch gebaut werden. Wie aus Parteikreisen zu hören ist, bezweifeln einige Politiker aber, dass das Geld wirklich kommt, denn der Bund als Kostenträger habe den Nachtragshaushalt noch nicht beschlossen. Auch die beiden anderen Abschnitte bis Gießen sind noch nicht finanziert.

Es handelt sich um eine konventionelle Finanzierung. Das Geld stammt bisher aus Mitteln des Bundes. Zuletzt hatte Bouffier auch die Finanzierung über private Investoren ins Spiel gebracht, die Kritiker, vor allem aus der Opposition, aber für teurer halten.

Per Eilantrag steht das Thema heute auf der Agenda des hessischen Wirtschaftsausschusses. Dort könnten weitere Details bekannt werden.

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Rubriklistenbild: © Kühling/Archiv

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