Versorgung ist gesichert

Constantin Wiesner steigt in Zahnarztpraxis seines Vaters ein

Die Zahnarztpraxis von Dr. Manfred Wiesner in Bad Zwesten besteht seit bald 20 Jahren. Nun ist sein Sohn Dr. Constantin Wiesner miteingestiegen. Er will die Praxis übernehmen.
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Die Zahnarztpraxis von Dr. Manfred Wiesner in Bad Zwesten besteht seit bald 20 Jahren. Nun ist sein Sohn Dr. Constantin Wiesner miteingestiegen. Er will die Praxis übernehmen.

Das sind gute Nachrichten für Bad Zwesten: Dr. Constantin Wiesner ist in die Praxis seines Vaters Manfred Wiesner mit eingestiegen und will sie übernehmen.

Bad Zwesten – Die zahnärztliche Versorgung in Bad Zwesten ist gesichert. Dr. Constantin Wiesner ist in die Praxis seines Vaters Manfred Wiesner, die im Sommer seit 20 Jahren besteht, mit eingestiegen und will sie übernehmen.

Manfred Wiesner ist froh, im Gegensatz zu vielen Kollegen auf dem Land, mit seinem Sohn unkompliziert einen Nachfolger gefunden zu haben. Er weiß aber auch: „Der Wunsch, Zahnarzt zu werden, muss von alleine kommen.“ Nicht nur sei es schwer, Ärzte aufs Land zu locken, auch Zahnmedizinische Fachangestellte zu finden, sei schwer. Viele würden eine Anstellung in Städten wie Frankfurt oder Kassel einer Praxis auf dem Land vorziehen, so Manfred Wiesner, der aus Fuldatal-Simmershausen stammt.

Bad Zwesten: 73-Jähriger hielt Zahnarztpraxis bis zum Einstieg seines Sohns am Laufen

Er hat in Marburg und Gießen Zahnmedizin studiert. Bereits seit einer Weile tritt der 73-Jährige kürzer und will sich nun langsam ganz aus der Praxis zurückziehen, die er bis zum Einstieg seines Sohns am Laufen hielt.

Manfred Wiesner war einst der jüngste Zahnarzt mit einer eigenen Praxis in Deutschland. Seine erste Praxis hatte er mit 25 Jahren 1975 in Niestetal-Heiligenrode von einem Kollegen übernommen. Seit 2002 führt sie sein Sohn Dr. Michael Wiesner.

Zahnarztpraxis in Bad Zwesten bleibt in Familie: Steckenpferde von Constantin Wiesner sind Implantologie und Chirurgie

Constantin Wiesner hat sein Abitur an der Christophorusschule in Oberurff-Schiffelborn gemacht und Zahnmedizin an einer privaten Universität in Österreich studiert sowie promoviert. Eine Woche pro Monat arbeitet er dort noch im Fachbereich Implantologie und Chirurgie. Heutiges Ziel sei, Zähne so lange wie möglich zu erhalten. Sei dies nicht mehr möglich, setze man auf Implantate und nicht mehr auf Prothesen. Constantin Wiesner ist es wichtig, auf dem neuesten Stand zu sein. Seine Kenntnisse will er in die Praxis in Bad Zwesten einbringen.

Ihm ist wichtig, dass seine Patienten ihm vertrauen. Was den 28-Jährigen an seinem Tätigkeitsfeld fasziniert: „Die Zahnmedizin ist die einzige Medizin, in der man einen Menschen in einer Minute schmerzfrei machen kann“, sagt er. Im Gegensatz zu Behandlungen in anderen Bereichen brauche es dazu keine lange Therapie. „Unser Anspruch: Es gibt keine Schmerzen mehr beim Zahnarzt“, sagt Manfred Wiesner. Wenn ein Patient überhaupt nichts von der Anästhesie und der Behandlung mitbekommen wolle, gebe es in der Praxis die Möglichkeit, sich von einem externen Experten hypnotisieren zu lassen.

Constantin Wiesner hat Pläne: Die Praxis soll wachsen und die komplette Behandlungspalette im Bereich Zahnmedizin abdecken. Dazu soll das Team rund um die beiden Zahnärzte und ihre fünf Angestellten wachsen. Ein Wechsel zu einem Spezialisten soll künftig nicht mehr nötig sein, so Constantin Wiesner.

Bad Zwesten: Constantin Wiesner will an Anfangsphase der Praxis anknüpfen

Mit dieser Idee knüpft er sich an die Anfangsjahre der Praxis an. 2002, belegte sein Vater mit ihr den 6. Platz beim Gründerwettbewerb Promotion Nordhessen. Manfred Wiesner wollte damals ein Zentrum schaffen, in dem sich Menschen nicht nur bei zahnmedizinischen Problemen Hilfe suchen konnten. Es sei darum gegangen, Menschen mit operativen Eingriffen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. „Wir hatten auch einen plastischen Chirurgen hier“, sagt er.

In die Praxis Wiesner kommen nicht nur Menschen aus Bad Zwesten und Umgebung. Auch Patienten der Hardtwaldkliniken, die ein akutes Problem haben, werden versorgt. Viele von ihnen kehrten später oft in die Praxis zurück, wenn eine aufwendige Behandlung ansteht. Dann nutzten sie die Übernachtungsmöglichkeiten im Schlosshotel. (Christina Zapf)

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