Zu viele Autos und zu wenig Sicherheit

Kreuzung am Kindergarten in Bad Zwesten soll umgestaltet werden

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Umgestaltung geplant: Die Kreuzung an der Kita Weltentdecker soll neu geordnet werden. 

Die Verkehrslage an der Kreuzung des Kindergartens Weltentdecker in Bad Zwesten ist schwierig. Der Grund: Die Kreuzung ist sehr schmal, der Begegnungsverkehr schwierig. 

Damit ist die Verkehrssituation unübersichtlich. Das soll sich nach den Vorstellungen von Bürgermeister Michael Köhler ändern.

Ziel ist, Fußgänger, Grundschüler und Kindergartenkinder – das ist die Gemengelage in dem Bereich – zu schützen. Dazu soll der Kreuzungsbereich umgestaltet und der Autoverkehr teilweise verlegt werden. Geschützt werden sollen dabei auch die Bäume, die dort stehen.

Doch bevor die Entscheidung über die künftige Verkehrsführung und die Umgestaltung der Kreuzung fällt, sollen Schule, Sportverein, und andere Einrichtungen befragt werden. Auch das Parlament wird ein Wort mitzureden haben, denn immerhin sind für die Umgestaltung 21.000 Euro nötig. Und „die sind noch nicht im Haushalt enthalten“, sagt Köhler.

Einbahnstraßenregelung wäre denkbar

Nach Darstellung von Köhler ist die Kreuzung am Kindergarten zu klein, um den Verkehr aufnehmen und in geordnete Bahnen zu leiten. Dazu trage auch die Bequemlichkeit der Eltern bei, die im Parkverbot parkten um ihren Kindern einen möglichst kurzen Weg in die Altenburgschule oder den Kindergarten zu ermöglichen. Denkbar wäre eine Einbahnstraßenregelung vorbei an Sportplatz und Bauhof und wieder zurück auf die Kasseler Straße.

Der Vorteil der Lösung: Weil nur noch in eine Richtung gefahren wird, sind die Orientierung und das Parken einfacher. Auch die Kreuzung könnte sicherer werden, weil der Verkehr entzerrt wird. Dem stehen allerdings längere Wege und die Befürchtung, dass an der Kreuzung schneller gefahren wird, entgegen. Darüber hinaus müsste ein Stück Straße ausgebaut und die Einfahrt am Bauhof erweitert werden.

Parkplätze sollen verlegt werden

All das würde dazu beitragen, dass die Kreuzung, an der wegen des Pendelverkehrs zu bestimmten Zeiten ein hoches Verkehrsaufkommen herrscht, strukturell entlastet würde. 

Um eine größere Übersicht zu erhalten, sollen die Bushaltestellen barrierefrei gestaltet werden. Verlegt werden sollten dazu die Parkplätze und zur Sicherheit der Fußgänger werde auch der Zebrastreifen erhöht, um die Autos zu bremsen. 

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