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Neues Konzept für DGH Wenzigerode: Bürger können sich einbringen

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Von: Christina Zapf

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Ortsvorsteher Mike Lauer, der auch Vorsitzender des Vereins „Dorfgemeinschaft Wenzigerode“ ist, hofft auf viele neue Ideen für die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses.
Ortsvorsteher Mike Lauer, der auch Vorsitzender des Vereins „Dorfgemeinschaft Wenzigerode“ ist, hofft auf viele neue Ideen für die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses. © Christina Zapf

Für das DGH Wenzigerode wird ein neues Nutzungskonzept erarbeitet. Hintergrund ist das Modellvorhaben „Alter Treffpunkt - Neuer Anstrich: Starthilfe für kreative Köpfe“.

Wenzigerode – Für das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Wenzigerode wird derzeit ein neues Nutzungskonzept erarbeitet. Hintergrund ist die zweite Runde des Modellvorhabens „Alter Treffpunkt - Neuer Anstrich: Starthilfe für kreative Köpfe“. Mit diesem wollen die Hessische Staatskanzlei und die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ Ideen unterstützen, die Treffpunkte in ländlichen Regionen zu neuem Leben erwecken.

Als eine von acht Initiativen wird das Dorfgemeinschaftshaus in Wenzigerode Teil des Modellvorhabens des Landes und wird neun Monate lange mit einem professionellen Coaching begleitet. Treffpunkte sollen in ländlichen Regionen zu neuem Leben erweckt werden. Durch die Corona-Pandemie ist die Dynamik im sozialen Dorfleben ins Stocken geraten, so Ortsvorsteher Mike Lauer. Das DGH in dem Bad Zwestener Ortsteil wird vom Verein „Dorfgemeinschaft Wenzigerode“ betrieben, dessen Vorsitzender Lauer ist.

Modellvorhaben: Neues Konzept für DGH in Wenzigerode wird erarbeitet

Mithilfe des Modellvorhabens hofft der Verein auf ein neues „Durchstarten“. Ein wesentlicher Bestandteil ist das Mitmach- und Mitgestaltungspotenzial der Dorfbewohner. Diese sollen nämlich entscheiden, wo die Reise des Dorfgemeinschaftshauses in Wenzigerode hingehen soll. Der Kreativität sind dabei laut Lauer zunächst keine Grenzen gesetzt. Ziel ist im DGH eine vitale Begegnungsstätte für den ganzen Ort zu schaffen.

Und das nutzten die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung mit einem Impulsvortrag von Dennis Pucher aus. Dort konnten die Wenzigeröder ihre ersten Ideen, Vorstellungen und Anregungen über mögliche Nutzungskonzepte für das Dorfgemeinschaftshaus zur Sprache bringen. Auch Bürgermeister Michael Köhler nahm an der Veranstaltung teil.

Modellvorhaben: Neun Monate Begleitung von Experten

Neben dem „Was?“ stand aber auch das „Wie?“ im Vordergrund der Diskussion: Wie schafft man es, möglichst viele Menschen aus dem Ort für dieses Projekt zu begeistern, sie zur Mitarbeit anzuregen und über aktuelle Termine und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten? Bei der Ideensammlung sei auch deutlich geworden, dass die Teilnehmer sich gerne an Feste, die im DGH stattfanden, zurückerinnern. Bürgermeister Köhler und Ortsvorsteher Lauer zeigen sich mit Blick auf die nun beginnende heiße Phase des Projekts motiviert: „Genau da wollen wir wieder hin. Das DGH Wenzigerode muss wieder eine gemeinsame Attraktion aller Menschen werden.“ Der Erfolg des Projekts hänge vor allem von den Einwohnern des Dorfes ab.

Bürger aus Bad Zwesten sind dazu eingeladen, ihre Ideen auf unterschiedlichen Wegen einzubringen: ob per Mail unter wenzigerode@denk-strukturen.de, analog per Einwurf in den Ideen-Briefkasten an der Feuerwehr und online in einem eigens dafür konzipierten Beteiligungstool – einer Art „digitalem Ideenbriefkasten“. Dieser ist unter folgendem Link zu finden: padlet.com/Neuer_Anstrich/Wenzigerode. Eine Registrierung sei nicht notwendig. Alle Angaben sind anonym möglich. Die auf den unterschiedlichen Kanälen eingegangenen Ideen werden von Arbeitsgruppen bewertet und konkretisiert. (Christina Zapf)

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