Sanierung

Bad Zwesten: Bewegungsbad soll moderner aussehen

Bewegungsbad in Bad Zwesten: Links ist ein Teil der Theke zu sehen. Im Bereich des Foyers sollen neue Fliesen angebracht werden.
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Bewegungsbad in Bad Zwesten: Links ist ein Teil der Theke zu sehen. Im Bereich des Foyers sollen neue Fliesen angebracht werden.

Die Sanierung des Bewegungsbads geht in die nächste Runde. Der neue Boden im Kurhaus soll bald verlegt werden und die Dorfgemeinschaftshäuser sowie das Kurhaus sind wieder geöffnet.

Die Parlamentarier haben am Donnerstag entschieden, die Sanierung des Bads in zwei Schritten aufzuheben, da die Kosten inzwischen überschaubar sind. Die beiden größten Risikofaktoren – die Erneuerung des Dachs und die Betonsanierung – bewegen sich im dafür vorgesehenen finanziellen Rahmen.

Ursprünglich sollten, um die Kosten besser im Blick zu behalten, zuerst die notwendigen Arbeiten an Dach und Außenfassade gemacht sowie eine neue Lüftungstechnik installiert werden. Danach sollten – je nach Kostenentwicklung – Veränderungen im Inneren angegangen werden. Für diese Aufteilung gibt es nun keinen Grund mehr.

Bewegungsbad in Bad Zwesten: Sanierung in zwei Schritten aufgehoben

Aktuell würde dieses Vorgehen sich aufgrund der schwierigen Lage im Baugewerbe laut Bürgermeister Micheal Köhler sogar nachteilig auswirken. Denn wenn die Ausschreibung der Innenarbeiten erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, würde dies die Bauzeit um ein halbes Jahr verzögern, was eine Kostensteigerung von rund zehn Prozent bedeuten könnte.

Die Gemeindevertreter haben auch beschlossen, wie der Innenbereich des Bads saniert werden soll. Dabei haben sie sich aber gegen eine neue Theke für 30 000 Euro entschieden. Und das obwohl trotz dieser Investition noch ein finanzieller Puffer von 130 000 Euro im Budget vorhanden gewesen wäre.

Bewegungsbad: Neue Fliesen für den Windfang

Neue Fließen für 30 000 Euro soll es geben, bei der Theke wird jedoch gespart. Dem Vorschlag des Gemeindevorstands folgend, wird die bisherige Theke saniert. Die Kosten hierfür liegen bei lediglich 10 000 Euro. Die Decke soll jedoch nicht gestrichen – dafür sind bereits 10 000 Euro eingeplant – sondern für 13 000 Euro abgehangen werden.

Letztlich werden für die weitere Umgestaltung des Innenbereichs damit nun 43 000 Euro anstatt 60  000 Euro eingeplant. „Es macht Sinn, dass im Foyer ein einheitliches Bild entsteht“, sagte Stefan Arndt (Grüne). Aus Angst vor übermäßigen Kostensteigerungen hätten die Grünen die Sanierung in zwei Schritten zunächst befürwortet. Da es nun einen Puffer von 147 000 Euro gebe, stimme seine Fraktion weiteren Ausschreibungen für den Innenbereich zu.

Öffnungen: Dorfgemeinschaftshäuser und Kurhaus in Bad Zwesten

Die Dorfgemeinschaftshäuser und das Kurhaus in Bad Zwesten sind dank stark rückläufiger Corona-Infektionen wieder geöffnet und können gemietet werden. Dabei muss das vorliegende Hygienekonzept eingehalten werden. Die Nutzung der Luca-App ist laut Köhler möglich.

Neuer Boden für das Kurhaus: Am besten noch vor der Bundestagswahl

Im Kurhaus soll neuer Boden verlegt werden. Parkettboden in den Sälen, Vinylboden im Foyer, für die Treppe und unter dem Foyer. Dafür sind 100 000 Euro vorgesehen. Von diesen werden 72 Prozent gefördert. „Wir gehen davon aus, dass wir mit den Kosten hinkommen“, so Köhler.

Das alte Parkett in den Sälen ein weiteres Mal abzuschleifen, sei nicht möglich. Köhler hofft, bei der Ausschreibung ein Angebot im Kostenrahmen zu erhalten. Nur dann könne die Förderung genutzt werden. Der neue Holzboden soll vor der Bundestagswahl im September verlegt werden, da das Kurhaus als Wahllokal genutzt wird. Außerdem müssten die neuen Böden vor November abgerechnet sein, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können. (Christina Zapf)

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