Was ist denn da los?

Sturmböen brachten Baum zu Fall: Pappel versperrt Fußweg bei Bad Zwesten

Sturmböen haben eine riesige Pappel (hinten) zu Fall gebracht. Sie hat noch einen weiteren Baum mit umgerissen. Den Weg an der Schwalm hat die Gemeinde für Fußgänger gesperrt. Wann er wieder frei sein wird, ist noch unklar.
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Sturmböen haben eine riesige Pappel (hinten) zu Fall gebracht. Sie hat noch einen weiteren Baum mit umgerissen. Den Weg an der Schwalm hat die Gemeinde für Fußgänger gesperrt. Wann er wieder frei sein wird, ist noch unklar.

Ein umgestürzter Baum an der Schwalm versperrt seit rund drei Wochen einen beliebten Fußgängerweg bei Bad Zwesten. Noch ist unklar, wie er beseitigt werden kann.

Bad Zwesten – Ein umgestürzter Baum an der Schwalm versperrt seit rund drei Wochen einen beliebten Fußgängerweg nahe des Kurorts, so Wolfgang Rohde aus Bad Zwesten. Sturmböen hatten die auf weichem, durchnässtem Untergrund stehende Pappel zu Fall gebracht. Die Gemeinde habe den Weg zur Sicherheit abgesperrt, so Bürgermeister Michael Köhler auf HNA-Anfrage.

Die Pappel touchierte bei ihrem Sturz Bäume in unmittelbarer Nähe. Einige Äste des laut Köhler 70 bis 80 Jahre alten Baumes brachen ab und hängen nun noch in den Baumwipfeln rundum. Von dort könnten sie jederzeit herunterfallen und Fußgänger verletzten. Deshalb sollte das Absperrband nicht ignoriert werden.

Bad Zwesten: Der Baum stand auf einem Privatgrundstück

Die Pappel mit dem beachtlichen Stammdurchmesser von rund einem Meter stand auf dem Privatgrundstück der Keilmühle. Die Gemeinde und die Grundstücksbesitzer suchen nun nach einer Lösung, um den umgestürzten Baum aus dem Weg zu räumen. Doch weder Bauhof noch Feuerwehr können laut Köhler dabei helfen. Beiden fehlten nötige Geräte.

Die Feuerwehr sehe außerdem weder eine Gefahr für Leib und Leben noch für Tier und Umwelt. Letzte Hoffnung könnte das Technische Hilfswerk (THW) sein. Denn müsse ein Profi ran, könnten Kosten von bis zu 10 000 Euro entstehen, so Köhler.

Erschwert wird die Lage vor Ort vom durchnässten Boden des Grundstücks. Schwere Gerät würde einsinken. Da somit ein Kran nicht in Betracht kommt, muss laut Köhler wahrscheinlich ein Baumkletterer kommen, der die losen Äste der Pappel aus den Baumkronen holt. „Der Baum soll beseitigt werden und der Weg bald wieder begehbar sein“, sagt Köhler. (Christina Zapf)

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