Christophorusschule Oberurff baut für drei Millionen Euro neue Turnhalle

Soll abgerissen werden: die Sporthalle der Christophorusschule Oberurff.

Oberurff-Schiffelborn. Die vorhandene Turnhalle der Christophorusschule Oberurff ist viel zu klein bei 1000 Schüler. Das alte Bauwerk soll abgerissen und an seiner Stelle ein Sportfeld angelegt werden. 

Wenn Günter Koch seine künftige Turnhalle sehen möchte, muss er sich nur ins Auto setzen und nach Malsfeld fahren. Dort steht das Gebäude, das ganz ähnlich bald in Oberurff-Schiffelborn errichtet wird. Die Christophorusschule baut für drei Millionen Euro eine neue Sporthalle und reißt die alte ab. Der Schulleiter und die Gesamtleiterin Nicole Rademacher haben die Pläne vorgestellt.

„Es wird Zeit, dass etwas geschieht“, sagt Günter Koch. Die bisherige Turnhalle stammt noch aus den 1970er Jahren. Sie ist sanierungsbedürftig. Die Sanitäranlage muss erneuert werden, und der Boden federt mehr, als er sollte. Zudem ist die Zwei-Feld-Halle einfach zu klein. Die Schule stößt an ihre Grenzen. „Die Halle wurde für 300 Schüler gebaut. Derzeit haben wir aber mehr als 1000“, sagt Koch. Doppelbelegungen seien die Regel.

Die Sporthalle markiert für die Christophorusschule den zweiten Bauabschnitt. Der erste wurde im April 2015 abgeschlossen. Damals wurden neue Räume für die Fächer Biologie, Chemie und Physik geschaffen (wir berichten). Im dritten Bauschritt sollen die alten Naturwissenschafts-Gebäude entkernt, saniert und mit einem neuen Obergeschoss versehen werden. Sie sollen dann Platz für das Lehrerkollegium und den Fachbereich Informatik bieten. Das ist laut Koch jedoch erst für das Schuljahr 2019/2020 geplant. Davor stehe der Neubau der Turnhalle. „Der Bedarf ist dort wesentlich größer.“

Spenden und Kredite

Die Planungen für die Halle seien so gut wie abgeschlossen. Das Präsidium des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands müsse noch zustimmen, derzeit wird die Finanzierung gesichert. Koch geht davon aus, dass 95 Prozent der Kosten durch Eigenmittel und die Baufinanzierung gedeckt werden. Den Rest machten Spenden und Fördermittel aus.

Baubeginn soll in den Herbstferien, der Bezug nach den Sommerferien 2018 sein. Die Halle wird 40 mal 30 Meter groß und entsteht auf dem derzeitigen Sportfeld. Sie kann mit Trennvorhängen in drei Teile unterteilt werden. Es gibt künftig eine Galerie, einen Fitnessraum und eine ausfahrbare Tribüne.

Gebaut wird die Halle von „Holzbau Kühlborn“ aus Spangenberg. Das Unternehmen zeichnete bereits für die Naturwissenschaftsräume verantwortlich. In dieses Ensemble soll sich die neue Halle einfügen. Wenn die Turnhalle fertig ist, wird die alte abgerissen. Auf dem Grundstück wird dann ein neues Sportfeld angelegt.

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