Der Wasserdruck reichte nicht aus

Bad Zwesten. Der Feuerwehreinsatz beim Wohnhausbrand in Wenzigerode am Montag war auch Thema in der Gemeindevertretung. „Aus taktischer Sicht hat der Einsatz sehr gut geklappt", lobte Bürgermeister Michael Köhler am Donnerstag im Kurhaus. Die fünf Feuerwehren hätten sehr gut kooperiert. Probleme habe es jedoch bei der Wasserversorgung gegeben.

Ursache dafür sind die topografischen Bedingungen in dem Bad Zwestener Ortsteil. Der Höhenunterschied zwischen dem Hochbehälter und der Bebauung sei zu gering, um einen hohen Wasserdruck aufzubauen. Eigentlich sollten 400 Liter pro Minute aus den Hydranten und dem Brunnen gepumpt werden. Doch das gelang laut Köhler nicht.´„Wir haben das mit wasserführenden Fahrzeugen kompensiert“, erklärt der Bürgermeister. Insgesamt 100 Kubikmeter Wasser habe die Wehr zur Brandbekämpfung eingesetzt.

„Die Hydranten machen Sorgen“, sagte der Bürgermeister. Der Gemeindevorstand solle sich noch einmal mit dem Thema beschäftigen. Es gehe darum, den Fall aufzuarbeiten und den Fehler zu finden. Schließlich habe die Gemeinde in den vergangenen Jahren alle Empfehlungen der Ingenieure umgesetzt und für die Wasserversorgung „viel gemacht“.

Bei den Feuerwehrleuten möchte sich die Gemeinde in besonderer Form für den Einsatz bedanken. Parlament und Gemeindevorstand wollen einen Dankes-Brief aufsetzen. (akl)

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