„Barrierefreier Zugang endlich in greifbarer Nähe“ 

Bahnhof: SPD für Beteiligung an Kosten

Borken. Gute Nachrichten für Borken: Das meint jedenfalls die SPD. Endlich bestehe die Möglichkeit, dass sich an den Zuständen des Borkener Bahnhofs etwas zum Positiven verändern könne. Zwei Aufzüge zur bisher nur schwer zu passierenden Fußgängerbrücke erscheinen jetzt offenbar realistisch. Voraussetzung: Sie werden von der Stadt auch mitfinanziert.

Auftrag ans Parlament

In einer Mitgliederversammlung verabschiedeten die Sozialdemokraten einen entsprechenden Antrag und gaben den Arbeitsauftrag an die Fraktion im Stadtparlament weiter. Danach soll noch in diesem Jahr ein Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung herbeigeführt werden, dass die für den Aufzugbau notwendigen 220 000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden.

Damit könne endlich ein komfortabler Zugang zu den Zügen in Borken ermöglicht werden. Auch in Zeiten des Sparens dürfe eine solche Chance nicht vertan werden, hieß es weiter. Voraussichtlich könne der Betrag in Teilzahlungen von jeweils 55 000 Euro über vier Jahre verteilt werden.

Vor wenigen Tagen hatte die Bahn informiert, dass im Jahr 2018 mit Sanierungsarbeiten am Borkener Bahnhof begonnen werde. Barrierefreie Lösungen für die Fußgängerbrücke mit ihren vielen Stufen seien jedoch technisch nicht möglich, heißt es.

Als Alternative wurde der Bau zweier Aufzüge angeboten, jedoch nicht umsonst: Die Stadt Borken müsste sich an den Planungs- und Baukosten in Höhe von 220 000 Euro beteiligen. Künftige Betriebskosten dafür übernähmen die Bahn und der NVV. (ula)

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