Baumarktunternehmen Hellweg gehört zu Top-Arbeitgebern

Gute Ideengeber kommen aus Borken

Marktleiter Olaf Kauck und  Mitarbeiterin Elena Fix  stehen mit Weihnachtsdeko im  Borkener Baumarkt
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Der Hellweg-Baumarkt zählt zu den besten Arbeitgebern im Land: Mitarbeiterin Elena Fix und Marktleiter Olaf Kauck aus der Borkener Filiale bestätigen das.

Borken – Das ist eine Auszeichnung, die garantiert viele Unternehmen gerne annehmen würden: Das Familienunternehmen Hellweg zählt laut einer Umfrage zu den „besten Arbeitgebern Deutschlands 2021“ - die Mitarbeiter des Borkener Standorts freut das.

Borken - Der Borkener ist einer von 96 Hellweg-Bau- und Gartenmärkten in Deutschland und Österreich. Was macht das Unternehmen, dass es eine solche Auszeichnung tragen darf? „Der Umgang in und mit unserem Team ist sehr familiär – und das kommt bei den Angestellten und den Kunden gut an“, sagt Marktleiter Olaf Kauck. Die Fluktuation sei niedrig, die Zahl der Jahre, die die meisten Mitarbeiter bei Hellweg in Borken arbeiten, dagegen hoch. Die Hälfte der dort 27 Angestellten ist bereits länger als zehn Jahre beschäftigt.

Vielleicht liegt es am sehr speziellen Arbeitsbereich: „Man sagt ja, dass Baumarkt-Mitarbeiter immer sofort weglaufen, sobald sie einen Kunden sehen – aber das stimmt nicht“, sagt Olaf Kauck und lacht. Was stimmt dann? „Wir sind für unsere Kunden Ansprechpartner und Problemlöser zugleich“, sagt Kauck. Viele Renovierungswillige kämen nur mit einer vagen Vorstellung, ohne konkrete Ideen: „Als Fachverkäufer muss man dann das Vorhaben gut hinterfragen können“, sagt Kauck. „Und oft auch deutlich machen, dass das sehr wahrscheinlich so nicht funktioniert, wie sich der Laie das so vorstellt.“

Aber nicht nur für Heimwerker, auch für Profis, die genau wissen, was sie brauchen und wollen, ist der Borkener Baumarkt eine gute Adresse. Die Kunden schätzen das freundliche und fähige Team. Manche so sehr, dass sie gerne wiederkommen, wenn ihr fester Ansprechpartner nicht da ist, weil er gerade frei hat.

Das freut Kauck, dem aber eine andere Facette seines Berufs Sorge macht: Es mangelt an Nachwuchs. Der Hellweg-Baumarkt würde im kommenden Jahr gerne zwei Einzelhandelskaufleute ausbilden – aber noch liegt keine einzige Bewerbung vor. Dabei biete eine solche Ausbildung ein großes Know-how im bautechnischen Bereich: „Man kann ungeheuer viel lernen – danach hat man viel Ahnung von fast allem“, sagt Kauck und verweist auf das große Sortiment, die vielen Abteilungen sowie auf das breite Wissen, das die Ideengeber und Problemlöser vorweisen müssen.

Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter vom inhabergeführten Familienunternehmen viel Sicherheit: Auch wenn das Geschäft im vorigen Jahr, als viele im ersten Coronaschock Haus und Hof renovierten, gut lief, sei es in diesem Jahr im Lockdown eingebrochen. Dennoch habe es keine einzige Entlassung in Borken gegeben. „Das Unternehmen sieht die Verantwortung für die Mitarbeiter – unsere Führung geht da voran.“ Auch in Sachen Nachhaltigkeit: Vorm Borkener Baumarkt steht neuerdings eine Ultraschnellladestation für E-Autos, betrieben vom Energieunternehmen EnBW. Die Kunden können dort parken, Ökostrom tanken, in aller Ruhe einkaufen – der Hellweg-Baumarkt geht auch in dieser Hinsicht den innovativen Weg.

Der Hellweg war Europas wichtigste Handelsstraße im Mittelalter

Vor genau 50 Jahren, 1971, wurde der erste Hellweg-Baumarkt in Dortmund eröffnet. Vom Dortmunder Firmensitz aus betreut Hellweg heute 96 Märkte. Zur Unternehmensgruppe gehören auch die BayWa Bau & Gärtenmärkte in Süddeutschland und das Gartencenter Augsburg mit sieben Standorten in Nordrhein-Westfalen.
Die Märkte umfassen 60 000 Artikel, beschäftigen 4000 Mitarbeiter, die Gesamtverkaufsfläche beträgt 780 000 Quadratmeter, in Borken sind es 6000 Quadratmeter. Namensgeber des Unternehmens ist übrigens keine Familie, sondern vielmehr Europas bedeutendster Handelsweg im Mittelalter: Der „Hellweg“ führt von Aachen übers heutige Ruhrgebiet bis nach Berlin. (Von Claudia Brandau)

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