200 Besucher

Wohltätigkeitskonzert der Stadtsparkasse Borken: 150.000 Euro für den guten Zweck

Die Neue Philharmonie Frankfurt mit Band und Solisten begeisterten die Konzertbesucher: Im Vordergrund Karsten Stiers, umringt von den Background-Sängerinnen von links Mirjam Wolf, Esther Wolff und Anja Loges.
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Die Neue Philharmonie Frankfurt mit Band und Solisten begeisterten die Konzertbesucher: Im Vordergrund Karsten Stiers, umringt von den Background-Sängerinnen von links Mirjam Wolf, Esther Wolff und Anja Loges.

Unter dem Motto „Musik tut Gutes“ hat die Stadtsparkasse Borken ein Wohltätigkeitskonzert im Hotel am Stadtpark veranstaltet. 150.000 Euro kamen für den guten Zweck zusammen.

Symphonische Musik, begleitet von tollen Solisten und einer Crossover-Band – das war Klassik, Rock und Pop vom Feinsten. Das Besondere: Alles diente einem guten Zweck.

Spendengelder in Höhe von 150 000 Euro aus dem sogenannten PS-Los-Sparen, bei dem Sparen mit einem Gewinnspiel verbunden ist, vergab Verbandsgeschäftsführer Thomas Wagner vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen an soziale Einrichtungen in Hessen. 50 000 Euro bleiben im Landkreis.

Als die Neue Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Jens Troester Beethovens „Ode an die Freude“ spielte und Sänger Karsten Stiers mit einer riesigen Europa-Fahne vor der Bühne des Hotels am Stadtpark tanzend an den 200 Gästen vorbeizog, gab es auf den Stühlen kein Halten mehr.

„Musik tut Gutes“, das war an diesem Abend von der ersten Minute des über dreistündigen Benefizkonzerts an zu spüren. Das Wohltätigkeitskonzert des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen ist eine rotierende Veranstaltung unter den Sparkassen in Hessen.

Benefizkonzert der Stadtsparkasse Borken: Musikalische Darbietungen begeisterten die Besucher

„Wir sind froh, diese heute hier veranstalten zu können“, sagte Sparkassen-Direktor Christoph Ernst – die Zahl der erlaubten Gäste war coronabedingt begrenzt. Die 55 Musiker nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise quer durch Europa: von Gioachino Rossinis Ouvertüre zur Oper „Il Turco in Italia“ über den Grand-Prix-Gewinnersong „Satellite“ von Lena bis hin zu „Wadde Hadde Dudde Da“ von Stefan Raab.

Dabei überzeugten neben dem Symphonie-Orchester und der begleitenden Band die drei Solisten Katrin Glenz, Karsten Stiers und Achim Dürr. – ob mit Peter Gabriel („Solsbury Hill“) oder Udo Lindenberg („Sonderzug nach Pankow“).

Das Orchester, die Band, die Solisten sowie die Background-Sängerinnen Anja Loges, Mirjam Wolf und Esther Wolff boten eine temporeiche, mitreißende Bühnenschau. Überaus stimmungsvoll wurde es, als nach der Pause die Streicher, Bläser und Flötisten der Neuen Philharmonie Frankfurt zur Musik von Maurice Ravels „Bolero“ aus den hinteren Reihen des Saals zur Bühne traten, um in einem betörenden Rausch von Klängen die Bühne zu füllen.

Ob das an Catharina Valente erinnernde „Tico Tico“, die Gypsy Kings oder „Viva la Vida“ von Coldplay: „Wenn es sie nicht von den Stühlen reißt, sind sie selber Schuld“, sagte die als „Iffi“ aus der „Lindenstraße“ bekannte Moderatorin Rebecca Siemoneit-Barum. Erst nach der Zugabe „Let it be“ von den Beatles ließen die Konzertgäste die Musiker ziehen. (Kerstin Diehl)

An sie gehen die Spenden

Von den 150 000 Euro an Spenden fließen 100 000 Euro in Projekte des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Hessen. 50 000 bleiben im Landkreis: Je 10 000 Euro gehen an die Katholische und die Evangelische Kirchengemeinde Borken, 12 000 Euro an den Förderkreis Hessisches Bergbaumuseum Borken, 8000 Euro an die DLRG in Borken sowie 10 000 Euro an das Diakonische Werk des Kirchenkreises Schwalm-Eder. zkd

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