Internationaler Museumstag

Bergbaumuseum in Borken lädt zu Tour durch die Bergbaufolgelandschaft ein

Zwei Radfahrer vor See im Hintergrund.
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Diese Runde gibt viele Einblicke: Das Hessische Bergbaumuseum Borken lädt zum Radwandern auf dem Braunkohlerundweg ein.

Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum lädt alle Wanderer und Radfahrer für Sonntag, 16. Mai, von 10 bis 17 Uhr zu einer Tour durch die Bergbaufolgelandschaft ein.

Borken – Anlass ist der Internationale Museumstag, der an diesem Tag stattfindet und der den Borkener Braunkohlerundweg in den Mittelpunkt stellt.

Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken: Der Weg

Der Rad- und Wanderweg verknüpft auf einer Länge von 34 Kilometern die Museums- mit der Bergbaufolgelandschaft und ist in vier Abschnitte unterteilt, so dass auch kürzere Rad-/Wanderungen möglich sind. Die Routen sind farblich gekennzeichnet und zwischen 11 und 15 Kilometern lang.

Die Tour führt an 15 Stationen an den Borkener Seen, der Gedenkstätte Stolzenbach, den Museumsstandorten, dem Küstenwachboot auf dem Singliser See und rekultivierten Flächen entlang. Viele ehemalige Betriebsstätten sind durch Baggerschaufeln gekennzeichnet, die mit Infotafeln auf den früheren Tief- oder Tagebau hinweisen.

Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken: Ziel und Start der Tour

Ein möglicher Start- oder Zielpunkt ist der Themenpark Kohle & Energie. Dort kann man das Auto kostenlos parken und die Räder vom Gepäckträger nehmen. Im Themenpark kann man eine Rundfahrt mit der Besucherbahn unternehmen.

Die Tickets kosten am Internationalen Museumstag 1,50 Euro pro Person bzw. 2,50 Euro pro Familie. Wer mag, kann sich die Großbagger am Gelände vorführen lassen. Die Innenräume des Museums sind coronabedingt geschlossen. Auch das Museumscafé Kohldampf muss geschlossen bleiben.

Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken: Beschilderung

Der Braunkohlerundweg wurde im Frühjahr mit Hilfe von Fördermitteln des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst neu ausgeschildert, auch Ortsunkundige können den Weg gut erwandern oder befahren. Die Museumsstraße ist ein Teil des Braunkohlerundwegs und verbindet den Themenpark Kohle & Energie mit dem derzeit geschlossenen Besucherstollen.

An der Museumsstraße befinden sich sieben Skulpturen, die der Bad Zwestener Künstler Herbert Grabowski geschaffen hat. Sie symbolisieren Berufsbilder der Bergbau- und Kraftwerksära wie den Kraftwerksschlosser, den Markscheider und den Tagebaumaschinisten. Das Besondere: Der Künstler verwendete typische bergmännische und kraftwerkstechnische Materialen für die Kunstwerke.

Hessische Braunkohle Bergbaumuseum in Borken: Karten im Internet

Die Tourist-Info empfiehlt die Übersichtskarte mit den bunten Routen, die auf der Homepage der Stadt unter der Rubrik Freizeit & Tourismus, Freizeit und Sport und dort unter Radfahren und Wandern beim Punkt Braunkohle-Rundweg als Download zu finden ist. Sie können auch über den Routenplaner Bikemap abgerufen werden.
borken-hessen.de

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