Termine stehen fest

Borken setzt auf seine Feste: Diese Daten sollten Sie sich merken

Soll in neuer Form stattfinden: Das Stadtfest Borken stieß im vorigen Jahr auf viel Kritik. In diesem Jahr soll es in abgewandelter Form stattfinden, im kommenden Jahr soll es durch ein Heimatfest ersetzt werden. Archivfoto:  Zerhau

Borken. Es gibt in diesem Jahr viele Daten, die sich die Borkener schon einmal vormerken sollten. Denn die Bergmannstadt feiert den 700. Geburtstag und damit die Stadtrechte.

Es soll aber keine pompöse Veranstaltung geben, die das Thema würdigt, sondern es sollen etliche Glanzlichter sein, die auf das Ereignis hinweisen, sagt Borkens Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm. „Die Stadt wurde im fließenden Übergang zur Stadt – und das spiegeln wir auch mit Führungen, Veröffentlichungen und Arbeitsgruppen zu vielen geschichtlichen Themen wider.“ Dafür seien viele ehrenamtliche Kräfte im Einsatz.

700 Jahre Stadtrechte

Bislang ist nur ein einziger Feiertermin für das Thema 700 Jahre Stadtrechte Borken geplant: Am Freitag, 8. September, soll es einen informativen und kurzweiligen Kommersabend geben.

Das Stadtfest, das die Borkener sonst traditionell am zweiten Septemberwochenende feiern, wird es in diesem Jahr nicht geben – zumindest nicht in der gewohnten Form. Im vorigen Jahr hatte es viel Kritik am Stadtfest, an der zu geringen Zahl der Fahrgeschäfte gegeben (wir berichteten) – das soll nun alles in eine neue Form gegossen werden.

Das Stadtfest wird in einer Mischform aus neu und alt gefeiert. Am Samstag, 9. September, richten der Unternehmerring Schwalm-Eder-West und die Initiative Pro Borken einen Straßenmarkt in der Innenstadt aus, am frühen Abend soll die Band Chip’n’Steel spielen und damit für jede Menge Leben und Musik in der Innenstadt sorgen. Zeitgleich findet ab 14 Uhr der Seniorennachmittag im Bürgerhaus statt, um auch die Älteren mit einzubinden.

Heimatfest 2018

Ab dem kommenden Jahr soll das Stadtfest durch das Heimatfest ersetzt werden, kündigt Pritsch-Rehm an. Mit Sabrina Schröder, Tim Reinbold, Annika Neupärtl und Dennis Döring habe sich eine Initiative zusammengefunden, die für 2018 eine Veranstaltung plant, die die ganze Großgemeinde erreichen soll. Allerdings sei das Zeitfenster fürs neue Orga-Team zu klein gewesen, um das Heimatfest schon dieses Jahr auf die Beine stellen zu können, deshalb sei es erst fürs nächste geplant.

„Wir wollen in Borken auf jeden Fall die Veranstaltungen aufrecht erhalten, die von den Menschen gut angenommen werden“, sagt der Bürgermeister. Der Neujahrsempfang sei ein guter Auftakt für die Reihe der Feste gewesen, die in diesem Jahr stattfinden. 

Radfahrertag zum Lückenschluss

Mit einem Radfahrtag am Sonntag, 7. Mai, feiert die Stadt Borken die Ausschilderung des Seenrundweges und den Lückenschluss zwischen der Stadt und dem Schwalmradweg und Kerstenhausen/Stockelache. Am Aktionstag beteiligen sich neben Borken auch Jesberg, Bad Zwesten und Neuental. Entlang des Weges soll es viele Informations- und Verpflegungsstände geben. Dafür habe die Stadt auch viele Vereine ins Boot geholt, teilt Marcel Pritsch-Rehm mit. Stationen und Stempelstellen sind unter anderem am Singliser See, der Stockelache, dem Wasserschloss Nassenerfurth, dem Campingplatz Bad Zwesten, der Alten Molkerei Schlierbach geplant. Wer mehr als drei Stempel gesammelt hat, nimmt an einer Tombola teil. An der Stockelache gibt es ab 14 Uhr Live-Musik mit der Band „De’ Schnippelbohnen“, der Eintritt und das Parken an der Stockelache kostet nichts.

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