Öffentlichkeit hat Erfolg kaum wahrgenommen 

Borken investiert in Betreuung, Brandschutz und Bahnhof 

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Sie sind die neue Generation: Die Stadt Borken setzt auf gute Betreuung für die Jüngsten. Das Foto zeigt die Schulkinder der Kindertagesstätte Krausgasse beim Kindermusical „Die Weihnachtsmaus“. 

2019 sieht Borkens Bürgermeister als sehr erfolgreich: „Wir haben viele Dinge auf den Weg gebracht, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden“, sagt Marcel Pritsch-Rehm.

Die Stadt habe den Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Kindergärten auf den Weg gebracht und die Voraussetzungen für den großen sechsgruppigen Kindergarten im Park in Kleinenglis geschaffen. Die Kindertagesstätte Großenenglis werde mit Geld aus dem Kommunalen Investitionsprogramm saniert, zudem habe die Stadt die Vorbereitungen für den Waldkindergarten Borken begleitet und das Projekt umgesetzt: „Die Bauabteilung hatte in Sachen Planung für die Kindergärten viel zu tun“, so Bürgermeister Pritsch-Rehm.

Das gilt auch für den Kindergarten Krausgasse, in den in diesem und im kommenden Jahr (20/21) eine Million Euro aus den Förderprogrammen Kommunales Investitionsprogramm und „Soziale Integration im Quartier“ fließen. Mit all diesen Maßnahmen seien die Kindergärten gut aufgestellt.

 Feuerwehr: Neue Drehleiter mit 662.000 Euro

Auch in Sachen Feuerwehr sei im vergangenen Jahr viel passiert. Die Stadt habe viel investiert: Der größte Posten ist die neue Drehleiter mit 662.000 Euro, von denen 285 000 Euro vom Land Hessen und 169 000 Euro vom Landkreis übernommen wurden. Die teure Anschaffung sei eine mutige Entscheidung gewesen, sagt der Bürgermeister – und beweise, dass die Feuerwehr in der Bergmannstadt für die Zukunft gut aufgestellt sei.

Das gelte auch für die neue Atemschutzgeräte-Kammer, die ans Borkener Gerätehaus angebaut wurden. In ihr werden die Atemschutzgeräte gereinigt, gewartet und geprüft. Die Stadt habe im vorigen Jahr eine Million Euro in die Feuerwehrarbeit investiert, berichtet der Rathaus-Chef.

Barrierefreier Bahnhof zieht sich 

Der barrierefreie Umbau des Borkener Bahnhofs zieht sich seit Jahren hin: bereits 2017 geplant, 2018 wegen der neuen Bahnsteighöhenkante verschoben, ist auch 2019 nichts passiert. Jetzt seien sich Land und Bahn einig, den Umbau schrittweise umzusetzen und in diesem Jahr die Sperrpausen zu nutzen. 

Ziel ist es, Barrierefreiheit herzustellen, indem zwei Aufzüge eingebaut werden. Die Bahnsteighöhen werden in einem ersten Schritt auf 55 Zentimeter angehoben, im zweiten dann auf 71 Zentimeter – dann, wenn es dafür irgendwann einmal auch geeignete Züge gibt.

Stadt vertritt Interessen der Menschen

Die Bahn aber werde die Borkener Einwohner noch bei einer Versammlung über Zeitschiene und Neuerungen in Sachen Bahnhofsumbau informieren, kündigt Pritsch- Rehm an.

Die Stadt selbst sei bei allen Entscheidungen außen vor: „Wir vertreten die Interessen der Menschen, aber im Gegensatz zur Bahn zahlen wir ja nichts.“

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