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Borken vergibt Stipendien für Ideen der Freiraumstationen

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Von: Claudia Brandau

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Das sind die Standorte: Entlang der Borkener Bahnhofstraße entstehen fünf Freiraumstationen: im ehemaligen Hochzeitshaus (1) in der früheren Metzgerei Hempler (2) im ehemaliger Drogeriemarkt Schlecker (3) in der früheren Drogerie Rossmann (4) und im Gewächshaus des früheren Blumenhauses Ochs (5). Grafik: stadt borken
Das sind die Standorte: Entlang der Borkener Bahnhofstraße entstehen fünf Freiraumstationen: im ehemaligen Hochzeitshaus (1) in der früheren Metzgerei Hempler (2) im ehemaliger Drogeriemarkt Schlecker (3) in der früheren Drogerie Rossmann (4) und im Gewächshaus des früheren Blumenhauses Ochs (5). Grafik: stadt borken © Stadt Borken

Diese Idee soll den oft bedrückenden Leerstand in der Innenstadt in neue Chancen und Möglichkeiten verwandeln: die Freiraumstationen in Borken.

Borken – In einem gemeinsamen Entwicklungsprozess hat das Homberger Büro „Die Zukunftsoptimisten“ zusammen mit der Stadt Borken und privaten Hauseigentümern die Potenzialflächen in der Stadt analysiert. Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, um die Innenstadt neu zu denken und zu beleben. Und genau das ist das Ziel des Projekts „Förderung Zukunft Innenstadt“, an dem Borken teilnimmt.

Hinter den Zukunftsoptimisten aus Homberg stehen Katrin Hitziggrad und Jörg Jesse, die beide über den Sommer der Pioniere im vergangenen Jahr nach Homberg kamen und seitdem die ländliche Stadt- und Regionalentwicklung neu denken. „Wir verstehen uns als Impulsgeber für die Stadtgesellschaft“, sagt Jörg Jessen, der zusammen mit Katrin Hitziggrad in leer stehenden Geschäftsflächen große Nutzungschancen sieht.

Das Projekt versteht sich als Impulsgeber und Katalysator für neue Nutzungskonzepte, die sowohl die Räume als auch die Innenstadt nachhaltig beleben könnten.

Jörg Jessen

Es geht also nicht ums Hinnehmen des Ist-Zustandes, sondern um künftige Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, um neue Angebote und Geschäftsmodelle. Dabei haben sich nun in Borken fünf Räume entlang der Bahnhofstraße herauskristallisiert. Diese Freiraumstationen sollen zugunsten der Borkener mit Leben gefüllt werden. „Das Projekt versteht sich als Impulsgeber und Katalysator für neue Nutzungskonzepte, die sowohl die Räume als auch die Innenstadt nachhaltig beleben könnten.“

Freiraumstationen in Borken für Kunst, Kultur und kreative Ideen

Wer schon durch Homberg geschlendert ist, der kennt die bunten Streifen, die jetzt auch die Schaufenster mancher leerer Borkener Läden als Freiraumstation kennzeichnen. „Wir wollen so auf das ungenutzte Potenzial aufmerksam machen“, so Katrin Hitziggrad, Geschäftsführerin der Zukunftsoptimisten. Die Freiraumstationen sollen Platz für Kunst, Kultur und kreative, experimentelle Ideen bieten: Dafür vergibt die Stadt Borken ab Februar für diese Stationen jeweils ein Stipendium bis zu einem halben Jahr.

Sie sucht kreative Nutzungsideen, wie ein Pop-Up Store, Gemeinschaftsatelier oder Ausstellungsräume: Von Freitag, 25. November, bis Sonntag, 18. Dezember, können sich kreative Köpfe, Vereine und junge Betriebe mit ihrer Nutzungsidee für Freiraumstipendien bewerben. Die Stadt trägt für sechs Monate Miete inklusive Nebenkosten. Die Stipendiaten investieren im Gegenzug ihre Freizeit, verpflichten sich, ihre Idee umzusetzen und stellen sie der Öffentlichkeit vor.

Bewerbungen mit einem einseitigen Nutzungskonzept an die Stadtverwaltung Borken, z.H. Vanessa Pugler - Zukunft Innenstadt – Am Rathaus 7, Borken. freiraumstation.de

(Claudia Brandau)

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