Bischof Dr. Martin Hein war am Sonntag zu Gast

Borkener Kirche nach aufwendigen Sanierungsarbeiten wieder eröffnet

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Hielten Einzug in das sanierte Gotteshaus: Vorne links Pfarrer Matthias Kämpfer und Dirk Schnurr, der Vorsitzende des Bauausschusses (mit Kreuz), sowie Mitglieder des Kirchenvorstandes und Gemeindemitglieder.

Borken. Der Sonntag war ein besonderer Festtag für die Evangelische Kirchengemeinde Borken: Nach langer Bauzeit ist die Sanierung des Gotteshauses endlich abgeschlossen.

Und der Aufwand hat sich gelohnt, wie die Gäste übereinstimmend feststellten. Unter ihnen war auch der Bischof der Landeskirche, Dr. Martin Hein. Er hielt die Festpredigt.

Bei der Begrüßung erklärte Pfarrer Matthias Kämpfer voller Stolz, wie viel Einsatz nötig war, um die Kirche wieder erstrahlen zu lassen. Er dankte unter anderem den Mitgliedern des Förderkreises für ihren unermüdlichen Einsatz.

In der Borkener Kirche sei alles neu und doch irgendwie vertraut, sagte Bischof Hein. Auch er dankte den verantwortlichen und treibenden Kräften dafür, dass sie sich mit sehr viel Engagement als Gemeinschaft ans Werk gemacht hätten, um die Kirche zu erneuern. Ein langer Weg sei dann abgeschlossen, wenn im Spätsommer die Orgel restauriert und erweitert ist, so Hein.

Der Bischof sprach auch an, dass Borken bis zum Grubenunglück vom Braunkohlebergbau geprägt war. Die Erinnerungen an die bitteren Stunden gehörten auch zur Geschichte, auch noch 30 Jahre danach.

Zum Schluss seiner Predigt appellierte Bischof Hein an die Gemeinde, regelmäßig die Gottesdienste zu besuchen. So feierlich und schön wie heute könnte es hier in diesem schönen Gotteshaus öfters sein. Kirchenvorstand Hartmut Paul sagte, es sei wie am Heiligen Abend mit Blick auf die voll besetzte Kirche.

Im Anschluss an den Gottesdienst und den Segen durch Bischof Hein informierten der Vorsitzende des Bauausschusses, Dirk Schnurr, und Thomas Meyer vom Architektenbüro aus Kassel über die zurückliegenden Arbeiten.

Beim anschließenden Empfang nutzte die Gemeinde die Gelegenheit auch zu Gesprächen mit dem Bischof. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Organistin Ruth Fiedler, dem Kirchenchor unter der Leitung von Ruth Fiedler sowie dem Posaunenchor und der Leitung von Michael W. Schmidt.

Termine

Das erste Konzert wird die Petersburger Harmonie am Dienstag, 6. März, ab 19 Uhr in der Kirche geben. Am Donnerstag, 8. März, werden die Kinder der Gemeinde von 16 bis 18 Uhr den Kirchenraum spielerisch entdecken. Am Freitag, 9. März, wird die Kreissynode sich zu einer Andacht treffen. Im Gottesdienst am Sonntag, 11. März, ab 10.30 Uhr werden die langjährige Gemeindesekretärin Elisabeth Landgrebe und der Lektor und Kastenmeister Hans-Jürgen Plock verabschiedet.

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