WAS WAR DENN DA LOS Jesberger findet Ehering an Stockelache

Das Glück geht nicht verloren

Dort lag der Schmuck: Das Ehepaar Martin und Ines Böhmer aus Hann. Münden hat seinen Ehering verloren. In der Mitte Marius Franke, Reporter von Hit Radio FFH; der Finder Steffen Peter aus Elnrode und Jana Kesser von Hit Radio FFH.
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Dort lag der Schmuck: Das Ehepaar Martin und Ines Böhmer aus Hann. Münden hat seinen Ehering verloren. In der Mitte Marius Franke, Reporter von Hit Radio FFH; der Finder Steffen Peter aus Elnrode und Jana Kesser von Hit Radio FFH.

Borken – Als Steffen Peter aus Elnrode/Strang neulich mit seinem Metalldetektor den Boden am Naturbadesee Stockelache absuchte, fand er wie üblich Unrat, aber auch einige Münzen. Er sucht und sammelt Kleingeld, um es am heutigen 6. Dezember für einen guten Zweck zu spenden.

Bei seiner jüngsten Suche aber erlebte er eine Überraschung: Er fand auf der Liegeweise einen goldenen Ehering mit Gravur, den dessen Besitzer schon viele Monate verzweifelt gesucht hatte. Nachdem Steffen das stark verschmutzte Schmuckstück geputzt hatte, konnte er den Namen „Ines“ und das Datum 24. 8.2007 lesen.

Steffen Peter meldete seinen Fund bei Hit Radio FFH. Der Sender startete einen Aufruf und wollte wissen: Wer hat seinen Ehering verloren oder weiß, wem er gehören könnte? Daraufhin meldete sich Ines Böhmer aus Hann. Münden. Ihre Freundin hatte ihr vom Aufruf erzählt, denn sie wusste, dass Martin Böhmer seinen Ehering verloren hatte.

Zuerst, so berichtete Ines Böhmer, habe ihr Mann geglaubt, dass er ihn am Morgen gar nicht angesteckt habe. Trotzdem suchten sie die Liegewiese ab. Ohne Erfolg. Daheim wurde dann alles auf links gedreht – doch der Ring tauchte nicht auf. Martin Böhmer hatte schon die Hoffnung aufgegeben, aber Ines Böhmer war sicher: Den finden wir wieder!

Tatsächlich: Durch diesen glücklichen Zufall sind die Eheleute Böhmer wieder zu ihrem Ring gekommen. Die Übergabe fand jetzt am Naturbadesee Stockelache bei einem Glas Sekt statt. Die Böhmers bedankten sich bei dem Hobby-Schatzsucher und Glücksbringer Steffen Peter mit einem Finderlohn, einer Stirnlampe. Der 38-Jährige hat die Genehmigung der Stadt Borken, um an Seen und Spielplätzen auf Schatzsuche zu gehen: Dass aber schon sein erster Besuch an der Stockelache solchen Erfolg haben würde, hätte er nicht geglaubt, sagt er im Gespräch mit der HNA. Die Geschichte sei toll, aber: Seine tatsächliche Motivation seien die Münzen, die er für seine Spende sammelt, die Kindern zugutekommen soll.  bra

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