Autobastler traten mit 3er-BMW an

Zwei Nordhessen rasen Sophia Thomalla bei TV-Show "Devil's Race" davon

+
Im Gespräch mit Sophia Thomalla: Die nordhessischen Studenten Dieter Fabisch (links) und Felix Körbel.

Dieter Fabisch und Felix Körbel sind schneller, als die Polizei erlaubt. Die Kartfahrer aus Kassel und Borken nahmen am "Devil's Race" von DMAX teil - und beeindruckten Moderatorin Sophia Thomalla.

Sie mussten durch eine Feuerwand fahren, Abrissbirnen ausweichen, über Sprungschanzen fliegen und Autowracks aus dem Weg rammen. Die motorsportbegeisterten Freunde Dieter Fabisch aus Kassel und Felix Körbel aus Borken (Schwalm-Eder-Kreis) haben am „Devil’s Race“ des Fernsehsenders DMAX teilgenommen. Die von Boulevard-Sternchen Sophia Thomalla und Rennfahrer Johannes Stuck (Sohn von Hans-Joachim Stuck) moderierte Sendung wird ab 11. September immer dienstags um 21.15 Uhr ausgestrahlt.

Fabisch und Körbel haben vieles gemein: Sie sind beide 25 Jahre alt, lieben schnelle Autos und studieren Maschinenbau an der Universität Kassel. Kennengelernt haben sie sich über ihr Hobby. Beide fahren seit vielen Jahren Rennkarts. „Die sind nicht zu vergleichen mit den Karts von der Kartbahn“, sagt Fabisch. Auf Langstreckenrennen drehen sie damit bei Tempo 120 zwölf und zum Teil 24 Stunden lang ihre Runden. Auch im Kartslalom waren die beiden erfolgreich.

Als sie von der Sendung „Devil’s Race“ von DMAX hörten, überlegten die Freunde nicht lange und bewarben sich. Mit Erfolg. Sie wurden bundesweit als eines von 15 Teams ausgewählt, die in der Sendung gegeneinander antreten. Ihre erste Aufgabe: Die Autobastler bekamen einen Monat Zeit und 5000 Euro vom Sender, um sich ein Auto zu kaufen und dieses für eine ruppige Rallye in einem Lausitzer Braunkohlerevier zu präparieren.

„Wir haben einen BMW 3er mit 170 PS und einem Wildschaden gekauft“, sagt Körbel. Diesen haben sie in der heimischen Werkstatt aufgerüstet: Rammschutz, Überrollkäfig, Heckspoiler eine neue Federung sowie Rennsitze und Renngurte wurden montiert.

Die Umbauarbeiten, die von einem Kamerateam begleitet wurden, waren nötig, da das Rennfahrerduo ein Parcours erwartete, der es in sich hatte. „Da wurden rechts und links von uns Sprengladungen gezündet und Autowracks in den Weg gestellt. Vom BMW blieb am Ende nicht viel übrig. Die Überreste durften wir dann aber behalten“, sagt Körbel. Im Ziel stiegen die Freunde unverletzt aus dem demolierten Wagen.

Welchen Platz die beiden beim „Devil’s Race“ belegt haben, dürfen sie nicht verraten. „Es soll für die Zuschauer ja spannend bleiben“, sagt Fabisch. Klar scheint aber, die Nordhessen sind mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden.

Ausgestrahlt werden nun zunächst fünf Folgen, in denen jeweils drei Teams gegen die Uhr und unerwartete Hindernisse auf die Piste gehen. Die Sieger der Vorrunden treten dann im Finale an.

Auch abseits der TV-Produktion geht es für Körbel und Fabisch rasant weiter. Am 8./9. September starten sie beim 24 Stunden-Kartrennen in Wackersdorf. Dort treten sie mit ihrem neu gegründeten, sechsköpfigen Kart-Team „Racoon Racing“ an. Das 24 Stunden-Rennen ist der Höhepunkt des German Team Championchip, einer Langstreckenserie im Kartsport, bei der die Fahrer sich stündlich abwechseln.

„Devil’s Race“: Start am 11. September. Läuft immer dienstags, 21.15 Uhr, auf DMAX.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.