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Die erste Freiraumstationen in Borken ist eröffnet

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Von: Claudia Brandau

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Die erste Freiraumstation in Borken ist eröffnet: Noch bis Sonntagabend kann man täglich den kreativen Adventsmarkt in der Bahnhofstraße 86 besuchen.
Die erste Freiraumstation in Borken ist eröffnet: Noch bis Sonntagabend kann man täglich den kreativen Adventsmarkt in der Bahnhofstraße 86 besuchen. © Claudia Brandau

Diese Eröffnung ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Borkener Innenstadtbelebung: Die erste von insgesamt fünf Freiraumstationen in der Bahnhofstraße und am Tor wurde eröffnet.

Borken – Diese Eröffnung ist ein erster Meilenstein auf dem Weg zur Borkener Innenstadtbelebung: Am Montagnachmittag wurde die erste von insgesamt fünf Freiraumstationen in der Bahnhofstraße und am Tor eröffnet. Aus den leer stehenden Räumen des ehemaligen Drogeriemarktes Schlecker wurde ein kreativer Adventsmarkt: Heike Gebhardt, Rita Henning und rund zehn kreative Köpfe der Montagsmaler zeigen dort noch bis Sonntag ihr künstlerisches Potenzial – und geben so im Laden auf Zeit bestimmt so manchem eine gute Geschenkidee für Weihnachten.

Gute Ideen zu geben und zu entwickeln: Das ist das Ziel des Projekts Freiraumstation, das die Innenstadt beleben und bereichern soll. „Wir wollen mit der kreativen Adventszeit neue Potenziale und Möglichkeiten für die Freiräume entlang der Bahnhofstraße erlebbar machen“, sagen Kathrin Hitziggrad und Jörg Jessen von den Zukunftsoptimisten, die die Initiative gaben.

Die erste Borkener Freiraumstation wurde eröffnet

Der Name scheint schon jetzt Programm zu werden, denn die beiden haben durchaus Grund, optimistisch zu sein: Noch bis zum 18. Dezember können sich Verbände, Initiativen oder Start-ups um die Räume in einer ehemaligen Fleischerei, dem Hochzeitshaus, einem Gewächshaus bewerben, um sie dann über ein halbes Jahr hinweg als Atelier, Café, Treffpunkt, Firmenstandort kostenfrei zu bespielen. Doch schon jetzt liegen die ersten Anfragen von Menschen vor, die ihr Projekt an den Start bringen wollen: „Viele Borkener haben ganz offensichtlich Lust darauf, etwas anstoßen“, sagt Jörg Jessen.

So viele Vorschläge kamen an den beiden Sammeltagen zusammen: Die Zukunftsoptimisten Jörg Jessen und Kathrin Hitziggrad in Borken vor der Ideensammlung in der früheren Metzgerei Hempel.
So viele Vorschläge kamen an den beiden Sammeltagen zusammen: Die Zukunftsoptimisten Jörg Jessen und Kathrin Hitziggrad. © Claudia Brandau

Das hatten auch die Frauen der Montagsmaler, die seit über elf Jahren zusammen malen. „Das Angebot, unsere Bilder auszustellen, kam sehr kurzfristig – aber wir haben die Chance genutzt und Bilder zusammengestellt“, sagen Bärbel Mägerlein und Maria Zackl. Nicht viel anders sehen es Rita Henning aus Großenenglis und Heike Gebhardt aus Borken: Die eine näht und gestaltet, die andere häkelt Herzen, Engel und Schneeflocken. „Ich will dazu beitragen, mehr Leben in die Stadt zu bringen“, sagt Häkelkünstlerin Heike Gebhardt.

Innenstadt in Borken soll belebt werden

Das will die Stadt Borken auch. Sie gehe den Weg der Veränderung mit, betont Kathrin Hitziggrad, begleite in Arbeits- und Steuerungsgruppen die Wandlung, lasse sich auf Versuch und Konzept ein.

Der Schritt hin zur kreativen Adventszeit führt also über die Bahnhofstraße 86 in die Ausstellung. Am Wochenende fließt sie mit dem Borkener Weihnachtsmarkt zusammen, ist also noch bis Sonntagabend zu sehen.

Wer sich für eine der Stationen bewerben will, muss die Bewerbung bis 18. Dezember auf den Weg bringen. Entweder über die Stadt Borken oder das Internet. Gleich wie, das Ziel ist klar: Die Innenstadt deutlich zu beleben. (Claudia Brandau)

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