Eigentümer will Familien ansprechen

Freizeitpark im alten Kraftwerk Borken: Rode sucht Partner

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Die Zahl der Flohmärkte soll ab sofort steigen, außerdem bald ein Freizeitpark für Familien entstehen: Eigentümer Richard Rode hat große Pläne fürs Alte Kraftwerk in Borken. Dafür sucht er Investoren und Mitstreiter.

Borken. Richard Rode will expandieren: Der Eigentümer des Alten Kraftwerks in Borken will auf dem Außengelände einen Freizeitpark für Familien samt Bewegungsparcours für Senioren errichten. Um diese Idee umzusetzen sucht er nun Teilhaber, Kapitalanleger und Geschäftsführer.

An Ruhestand denkt der 72-Jährige nicht, der seit beinahe 20 Jahren das ehemalige Kraftwerk mit Einrichtungen wie Flohmarkt, Seniorenpark, Musikpark betreibt. Er will das Projekt weiter ausbauen, demnächst einen Freizeitpark mit „überregionaler Strahlkraft“ errichten. Borken, sagt er, sei genau der richtige Standort dafür: Im Umkreis von 120 Kilometern gebe es auf der Landkarte nur weiße Flecken in Sachen Freizeitparks.

Auch wegen dieses Alleinstellungsmerkmals ist Rode fest davon überzeugt, dass sein Projekt von Erfolg gekrönt sei: „Die Themenbereiche Senioren und Freizeit sind Wachstumsbranchen.“ Da die Idee für ihn finanziell nicht allein zu verwirklichen ist, sucht er Interessenten, die Anteile am Grundstück kaufen und im Grundbuch eintragen lassen. Dafür sollen sie Anteile am Freizeitpark erhalten, dessen Gewinne anteilig ausgeschüttet werden sollen. Über die juristische Form der zu gründenden Gesellschaft müsse noch entschieden werden, sagt er.

Setzt auf die Wachstumsbranchen Freizeit und Senioren: Unternehmer Richard Rode.

Zweifel daran, dass es genügend Menschen gibt, die ihr Kapital in die Idee eines Freizeitparks stecken wollen, hat Rode nicht. „Die Investoren bekommen für ihr Geld dort mehr als auf der Bank.“ Er selbst bringe das Gebäude und seine Ausstellung ein. Ein Wertgutachten gibt es nicht, Rode selbst schätzt den Wert des Kraftwerks auf drei Millionen, den der Exponate auf eine Million Euro.

Borken ist für Rode der optimale Standort, auch wenn seine Arbeit an anderen Orten mehr geschätzt werde. Viele Gemeinden aus dem Osten des Landes verfügten über gut sanierte leerstehende Schlösser. Oft erreiche ihn der Ruf: „Kommen Sie her, stellen Sie bei uns etwas auf die Beine.“ Doch das komme nicht in Frage: Rode setzt auf Borken. Auch wenn dort eine öffentliche Förderung und oft auch die Wertschätzung fehle.

Internet: www.messe-borken.de

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