Künstlerin Angelika Müller zeigt Arbeiten

Ganz Gombeth im Schnee: Sie malt die Borkener Weihnachtskarten

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Angelika Müller aus Homberg malt bereits ein weiteres winterliches Motiv mit Ölfarben an ihrer 100 Jahre alten Nähmaschine.

Homberg/Borken. Im Advent bietet die Stadt Borken zum elften Mal eine Weihnachtskarte an. Dieses Jahr ist der Stadtteil Gombeth in winterlichem Ambiente abgebildet. Und wieder einmal ist es die Homberger Künstlerin Angelika Müller, die die Karte malt.

Die 71-Jährige ist leidenschaftliche Malerin und entdeckte ihre künstlerische Neigung vor über 40 Jahren, als die gebürtige Kasselerin nach Homberg zog. „Ich entwickelte meinen eigenen Stil und entschied mich, meine Bilder der Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Müller.

Seit zwölf Jahren kooperiert sie nun mit der Stadt Borken und hat seither neben den Weihnachtskarten einen Kalender mit Motiven wie dem Borkener und dem Singliser See herausgebracht. Aber auch die Stadt Homberg profitiert von Müllers künstlerischem Talent. Bereits 2011 erschien ein kunstvoller Kalender mit abwechslungsreichen Motiven aus Homberg.

Dass sich die Malerin mit der Stadt Homberg verbunden fühlt, zeigt sich auch bei einem Gang durch ihren Flur. Ihr liebstes Gemälde, sagt sie, sei ein Bild der Homberger Altstadt zusammen mit dem Burgberg und der Hohenburg. Müller legt bei ihren Bildern großen Wert auf Details. „Ein schönes Motiv wird es für mich erst dann, wenn man eine Collage aus all den Straßen und Sehenswürdigkeiten eines Ortes zusammenstellt“, meint sie. So auch bei den Weihnachtskarten: Ortstypische Szenen und Eindrücke werden auf den Karten festgehalten.

Derzeit bereitet sich Müller auf die nächste Kunstausstellung vor, die im Dezember 2018 in Homberg stattfinden wird. Neben den originalen Bildern der Weihnachtskarten, werden dort auch etwa 60 weitere Exponate ausgestellt, die teilweise zum Verkauf stehen. Aktuell malt sie ein weiteres winterliches Bild, das auf der Ausstellung zu sehen sein wird. Aber auch zehn weitere Bilder seien für das kommende Jahr geplant, so Müller. 1000 Weihnachtskarten werden verkauft. Mittlerweile seien die besonderen Karten schon zu Sammlerobjekten weltweit geworden, sagt Müller.

Von Nadine Wagner

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