„Ohne Zeitung fehlt was“

HNA-Mobil machte Halt auf dem Borkener Wochenmarkt

Zogen von Salzburg nach Borken: Das Ehepaar Hans und Irmgard Wunderlich mit Redaktionsleiterin Maja Yüce (Mitte) beim Wochenmarkt vorm Bürgerhaus.
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Zogen von Salzburg nach Borken: Das Ehepaar Hans und Irmgard Wunderlich mit Redaktionsleiterin Maja Yüce (Mitte) beim Wochenmarkt vorm Bürgerhaus.

Die beiden Redakteurinnen Claudia Brandau und Maja Yüce machten mit dem HNA-Mobil Halt auf dem Wochenmarkt. Dort sind sie mit den Borkenern ins Gespräch gekommen.

Borken – Wenn man als Borkener auf den Wochenmarkt geht, schallt den meisten wohl immer ein fröhliches „Na, was machst du dann hier?“ entgegen – das Leben in der Kleinstadt lebt davon, dass man sich kennt. Das war auch das Ziel der beiden Redakteurinnen Claudia Brandau und Maja Yüce, die den Markt mit dem HNA-Mobil besuchten: Sie nutzten die Gelegenheit, um mit den Borkenern ins Gespräch zu kommen.

Nichts war leichter als das: Viele kamen an den bunt bedruckten VW-Bus, um zu plaudern, kleine Geschenke mitzunehmen – und vor allem um zu erzählen, was sie mit der HNA verbinden.

„Ich habe die Zeitung, solange ich verheiratet bin“, sagte Helmut Hansmann aus Trockenerfurth. Auf die Frage, ob es denn 1967 die Zeitung zur Frau dazu gab, amüsierte sich auch Helmut Bohne aus Gombeth – die beiden Helmuts trafen am Bus aufeinander und unterhielten sich über Gott und die Welt.

Die Welt kennt das Ehepaar Hans und Irmgard Wunderlich auch, die beiden lebten 30 Jahre in Salzburg, bis sie sich entschlossen, zurück nach Borken zu ziehen. Die Zeitung hat Irmgard Wunderlich schon aus Zeiten, in denen ihr Vater noch lebte. Was man besser machen könnte? „Sie sollte am Wochenende mehr Rätsel enthalten, auch der Kulturteil könnte umfassender sein“, so Irmgard Wunderlich. Auch wenn man Salzburg und Borken nicht vergleichen könne: „Es lässt sich gut leben im Städtchen.“

Zwei Helmuts an einem Tisch: Helmut Bohne (links) und Helmut Hansmann plauderten am Stand der HNA auf dem Wochenmarkt.

Zum guten Leben gehört für Horst-Werner Bornkessel morgens die Zeitung dazu – gerade samstags sei es ein festes Ritual für ihn und seine Lebensgefährtin, in Ruhe die HNA zu lesen. Bornkessel hatte nichts zu kritisieren, im Gegenteil: „Die Zeitung ist bürgernah und neutral – ich lese sie gerne.“ Bernd Umbach allerdings würde sie noch deutlich lieber lesen, wenn der Sport- und auch der Lokalteil noch umfassender wären. Dem schloss sich Egon Pfeiffer aus Borken an: „Das was hier vor Ort und im Landkreis passiert, interessiert mich besonders“, betont er. „Gerne noch mehr darüber berichten, was so in den Orten los ist“, lautet sein Wunsch an die Redaktion.

Die Coronasituation war ein Thema, das Helga Pfaff aus Nassenerfurth bewegte. „Meine Tochter arbeite auf einer Intensivstation und bekommt mit, wie es den Coronapatienten geht“, sagte Pfaff. Für Coronaleugner habe sie kein Verständnis.

Bietet Regionales: Sonja Schlechter vom Lindenhof-Lädchen.

Seit 1933 bekommt die Familie von Berthold Sippel aus Borken die Tageszeitung – auch er ist ein treuer HNA-Leser. „Ich bin sehr zufrieden.“ Das sah auch Friedhelm Maikranz aus Nassenerfurth so. „Mit der HNA am Morgen fühle ich mich gut versorgt. Ohne sie hätte ich Entzugserscheinungen.“ Er lobte auch die Zustellung, die sehr zuverlässig sei. Probleme mit der Zustellung gab es allerdings gestern in Singlis, sagte ein anderer Leser. Doch seien die Zeitungen nachgeliefert worden. Fast so früh wach wie die Zeitungsausträger ist auch Karl Lerch aus Freudenthal. „Gegen drei Uhr morgens lese ich schon die HNA, dann weiß ich das Neueste für den Tag und lege mich nochmal schlafen“, sagt er.

Eigentlich stellen ja die Redakteurinnen Fragen – in Borken wurde aber vor allem eine Frage besonders häufig an Claudia Brandau gestellt: „Wann können wir ihre nächste Kolumne lesen?“, fragte nicht nur Friedhelm Maikranz, sondern auch Ilselore Möller aus Borken. Die sei immer so aus dem Leben gegriffen. Die Zusage von Brandau folgte prompt: „Nächste Woche!“ (Claudia Brandau und Maja Yüce)

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