53-Jähriger dankt seinen Rettern

Mann musste schwerverletzt in Grube ausharren - so erlebte er seine Rettung

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Eingerahmt von seinen Rettern: Holger Biehl (Mitte) mit Ehefrau Birgit und den Männern und Frauen der Waberner Feuerwehr, die ihn nach seinem Unfall geholfen haben. 

Wabern. Den wohl schlimmsten Tag seines Lebens wird Holger Biehl aus Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis nie vergessen. Mitte März war er an seiner Arbeitsstelle am Waberner Bahnhof verunglückt.

Der 53-Jährige war in eine Baugrube gestürzt und hatte sich üble Verletzungen zugezogen. Unter anderem steckte nach dem Sturz in seinem Unterschenkel ein über zwei Zentimeter starkes Eisenteil. Eine ganze Stunde lang, die Holger Biehl wie eine Ewigkeit vorkamen, befand er sich in der misslichen Lage.

Das Rettungsteam mit Notärztin Theresa Glaas, DRK-Rettungssanitäter Michael Kaiser, Notfallsanitäter Frank Herzog, Rettungsassistentin Jennifer Wagner und Rettungspraktikant Gianluca Blefari versorgte den Patienten und verabreichten ihm schmerzstillende Mittel.

Mehr aber war nicht möglich, denn das Rettungsteam konnte den Schwerverletzten nicht ohne weitere Hilfe aus der Baugrube bergen. Das war der Punkt in der Geschichte mit dem glücklichen Ausgang, an dem die Waberner Feuerwehr ins Spiel kam: Die Sanitäter forderten die Brandschützer als Hilfe an.

War bei vollem Bewusstsein

Die Feuerwehrleute um Einsatzleiter Gilbert Klucker schafften es schließlich mit vereinten Kräften, Holger Biehl – der übrigens die ganze Zeit bei vollem Bewusstsein war – aus der Baugrube zu holen und in den Rettungswagen zu bringen. Danach ging es dann ins Klinikum nach Kassel, wo er drei Wochen verbrachte.

In den Wochen nach dem Unfall dachte Biehl immer wieder an die Rettungsaktion. Er fasste den Entschluss, seinen Rettern persönlich Danke zu sagen. Am Samstag war es soweit, er bedankte sich im Feuerwehrhaus Wabern bei allen Beteiligten und überreichte kleine Präsente.

Bald sechs Wochen nach dem Unfall kann Holger Biehl zwar wieder gehen, aber bis alles wieder geheilt ist, wird es noch eine ganze Weile dauern.

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