Fernsehexperte  Rainer Wälde sieht großes Potenzial in  der Region  

Nordhessen bietet Platz zum Glücklichsein 

Rainer WäldeFestredner

Borken – Es kommt dem Nordhessen ja doch schon merkwürdig vor, wenn da jemand so von seiner Heimat schwärmt wie Rainer Wälde. Der Journalist, Berater und Filmemacher war am Freitag der Festredner des Neujahrempfangs – und arbeitete dabei all die Stärken der Region heraus, die der Einheimische nicht so auf dem Zettel hat.

Und so lauschten die Gäste ein wenig verwundert, aber auch ein wenig geschmeichelt dem Vortrag, der all das aufzählte, was den Schwalm-Eder-Kreis nach Ansicht von Rainer Wälde zu einer Top-Region macht. Die zentrale Lage, die günstigen Preise für Wohnen und Arbeiten waren den meisten Zuhörern bekannt, Wälde aber berichtete auch von der geografischen Psychologie und dem Ergebnis einer Studie: Der Nordhesse biete danach eine emotionale Stabilität, hohe Beständigkeit, eine ausgeprägte Unternehmerpersönlichkeit und locke damit Visionäre und Pioniere an. Das spiegele sich in einer neuen Kultur und eines neuen Selbstbewusstseins wider: „Wir brauchen noch viel mehr regionale Kooperation statt lokalem Egoismus“, so Wälde, der selbst vor drei Jahren mit seiner Frau Ilona nach Großropperhausen gezogen war und von dort aus einen neuen Heimatbegriff definierte.

Er sieht den Schwalm-Eder-Kreis als Heimat, in der man „glücklich aufwachsen, glücklich leben und und glücklich alt werden kann.“ Sein Fazit: Die Region müsse sich keineswegs verstecken, ganz im Gegenteil. Der Nordhesse dürfe und vor allem sollte sich an ihr erfreuen.

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