Sport war seine Leidenschaft

Waldemar Scholz starb mit 70 Jahren

Waldemar Scholz, Leichtathlet.
+
Waldemar Scholz, Leichtathlet.

Die Leichtathleten des Schwalm-Eder-Kreises trauern um Waldemar Scholz (TuSpo Borken). Der ehemalige Chefstarter starb nach einer Krankheit im Alter von 70 Jahren. Mehr als vier Jahrzehnte leistete der stets aktive Mann als Sportfunktionär wertvolle und geschätzte Arbeit im Ehrenamt.

Borken - Früh entdeckte der in Trockenerfurth geborene Scholz seine Liebe zur olympischen Kernsportart und war bereits unter Trainerlegende Heinz Faupel am Borkener Blumenhain als Zehnkämpfer und Werfer aktiv. Nach seiner Ausbildung als Leichtathletik-Kampfrichter wirkte der vormalige Mitarbeiter von Volkswagen mit viel Elan im Wettkampfgeschehen mit.

1975 wurde er zum Chefkampfrichter des Landkreises und vier Jahre später zum Obmann in Nordhessen berufen. Es folgten weitere Berufungen auf verschiedenen Positionen im Leichtathletik-Management, die er bis 2019 mit viel Sachverstand, Tatkraft und Besonnenheit ausführte. Seine Regelkenntnisse, Kameradschaft und Gelassenheit sowie eine stete Einsatzbereitschaft waren beispielhaft.

Ehrennadeln des Deutschen- und des Hessischen Leichtathletik-Verbandes sowie des Landessportbundes Hessen sind die Zeichen der Anerkennung für ein halbes Menschenleben langes Wirken im Sport. „Trotz einer Erkrankung war Waldi, wie ihn viele nannten, eine der Hauptstützen bei vielen Veranstaltungen. Auf seine Kompetenz und seine Zuverlässigkeit konnte man bauen“, charakterisierte ihn Kreisvorsitzender Joachim Bauer.

Mit seiner Krankheit ging Scholz offensiv um, er sprach darüber und versteckte sich nicht: Waldemar Scholz war ein Kämpfertyp. Bis zuletzt. Er hinterlässt einen Sohn und eine Tochter sowie zwei Enkel. (zct)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.