Stadtkirche: Borkener ermöglichen Renovierung

Borken. Besser hätte das Jahr für die Borkener Kirchengemeinde gar nicht beginnen können: Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat ihr 113.700 Euro für die Innensanierung der Kirche bewilligt. Die Borkener Kirche ist eines von 14 denkmalgeschützten Gotteshäusern, das Geld aus dem Kirchenerhaltungsfonds erhält: Die Landeskirche stellt daraus knapp 800.000 Euro zur Verfügung.

„Der Kirchenerhaltungsfonds ist die Geschichte der drei großen E: Einsatzbereitschaft, Einfallsreichtum und nicht zuletzt Ergebnis“, sagte Bischof Dr. Martin Hein bei der Übergabe der Bewilligungsbescheide in Kassel. Er bedankte sich fürs Engagement der Kirchenvorstände, der Ehrenamtlichen und nicht zuletzt der Spender selbst. „Der Kirchenerhaltungsfonds ist ein viertes E: eine Erfolgsgeschichte“, sagte Hein.

Diese Erfolgsgeschichte wird nun auch in Borken erzählt. Die Innenrenovierung der Kirche wird wahrscheinlich im Sommer beginnen und soll spätestens 2017, dem Reformationsjahr, abgeschlossen sein. Jetzt werden die Details der Renovierung geplant.

Die Borkener Kirchengemeinde hat über Jahre hinweg bei Gemeindegliedern und Einwohnern mit vielen Ideen und Veranstaltungen um Spenden für ihr Gotteshaus geworben. Sie hat Spendenläufe und Chorkonzerte organisiert, Rundbriefe geschrieben, bei Märkten Cocktails gemixt - und das alles, um genügend Geld für die Innenrenovierung der Kirche zu sammeln.

Und dieses Ziel hat sie erreicht: 113.700 Euro hat die Kirchengemeinde an Spenden sammeln können - eine Summe, die nun aus dem Kirchenerhaltungsfonds verdoppelt wird. Damit stehen der Kirchengemeinde insgesamt 227.400 Euro für die Sanierung des Gotteshauses zur Verfügung. Für Pfarrer Matthias Kämpfer ist das eine super Nachricht: „Ich bin wirklich sehr glücklich darüber, dass sich unser Einsatz so gelohnt hat“, sagte er gestern im Gespräch mit der HNA. Die große Spendenbereitschaft sei ein Beweis dafür, dass der Gemeinde sehr an ihrem Gotteshaus gelegen sei.

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